Chronik

Der Schillingschatz ruhte in der Badehose

Seit 2002 gibt es den Euro. Obwohl seither schon viel Zeit vergangen ist, tauchen immer wieder Schillingbeträge auf - große wie kleine.

Der Schillingschatz ruhte in der Badehose SN/apa (schlager)

Die Österreichische Nationalbank (OeNB) schätzt, dass immer noch 8,6 Milliarden Schilling "fehlen": Sie sind entweder vernichtet worden oder lagern noch irgendwo. Seit 14 Jahren tourt daher der Euro-Bus durch Österreich. Am Mittwoch stand der Bus auf dem Salzburger Mirabellplatz. Hier konnte das alte Geld umgetauscht werden. Tatsächlich präsentierte eine ältere Dame stolz ihren Schillingschatz: Sie hatte ihn in einer alten Badehose ihres Mannes gefunden.

Martin Taborsky von der Nationalbank sagt: "Zu uns kommen immer wieder Menschen zum Umtausch - auch nach 14 Jahren. Manchmal finden sie Banknoten in alten Büchern oder alten Kleidungsstücken. Auch beim Verschrotten von Autos kamen schon Schillingbeträge zutage."

In den vergangenen Jahren ist das Geldumtauschen beim Euro-Bus allerdings eher in den Hintergrund gerückt. Primär kommen die Leute jetzt wegen der Präsentationen der neuen Eurobanknoten. Am Mittwoch war der neue 50-Euro-Schein der Star. Er wird im Frühjahr 2017 in Umlauf gebracht. Taborsky: "Wir zeigen den Leuten, wie sie die Scheine auf ihre Echtheit überprüfen können." Dabei gelte immer noch die alte Regel: fühlen - sehen - kippen.

Quelle: SN

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