Chronik

Der Schlenkengipfel, ein "Platz zum Gedankenordnen"

Der Gipfel des Schlenkens zwischen Adnet, Bad Vigaun und Krispl-Gaißau ist ein Fixpunkt im Leben von Sängerin und Fernsehmoderatorin Christina Ömmer - und das quasi von Geburt an.

Schon seit Kindertagen besteigt Christina Ömmer mehrmals pro Jahr den Gipfel des 1648 Meter hohen Schlenken.  
Schon seit Kindertagen besteigt Christina Ömmer mehrmals pro Jahr den Gipfel des 1648 Meter hohen Schlenken.  

Der Schlenken begleitet Christina Ömmer schon seit ihren Babytagen, und das nicht nur, weil das Elternhaus der gebürtigen Christina Brunauer am Spumberg am Fuß des Schlenkens liegt: "Das erste Mal war ich oben, da konnte ich noch gar nicht gehen, mein Opa hat mich mit einem halben Jahr raufgetragen." Auch ihr eigenes Töchterlein Josefine war schon als Baby mit am Gipfel, "und beim Xaver wird's höchste Zeit", schmunzelt die 33-Jährige über ihren fünf Monate alten Sohn.

Für sie selbst ist der Schlenkengipfel seit Teenagertagen ein Platz, um sich zu sammeln und die Gedanken zu ordnen: "Ich gehe gern allein rauf, früher mindestens drei mal pro Jahr. Da fällt mir schon beim Gehen so viel ein, und oben ist man einfach so entspannt, wenn man sich ausgepowert hat und den Blick in die Weite genießen kann. Da kommt man mit einem ganz anderen Lebensgeist herunter."

Ein wechselhafter Ausbildungs- und Berufsweg

Weggabelungen, an denen man die Gedanken ordnen muss, hat die 33-jährige Sängerin und Fernsehmoderatorin in ihrem Ausbildungs- und Berufsweg einige hinter sich: Bekannt geworden ist sie als Gesicht der "Hoagascht"-Volkskultursendung auf ServusTV; als Studentin (u. a. Mathematik, Geografie und Schulmusik) verbrachte sie ein Auslandsjahr auf der französischen Insel La Reunion; als Sängerin absolvierte sie jahrelang rund 100 Auftritte pro Jahr, sowohl mit der Profi-Coverband Exit207 als auch im Volksmusikbereich.

Mit der Musik groß geworden

Die Musik hat Christina Ömmer von kleinauf begleitet: Sie ist die Tochter des Adneter Volksmusik-Urgesteins Leopold Breinlinger, seit Kindertagen singt sie gemeinsam mit ihrer Schwester Maria (mittlerweile eine ausgebildete Opernsängerin), seit elf Jahren auch gemeinsam im Wiesberger Dreigesang.

Und letztlich war es auch die Musik, die sie ins Fernsehen führte - ihr erfolgreiches Engagement für den "Hoagascht" auf Servus-TV kam über den langjährigen Kontakt zu Volkskultur-Ikone Bertl Göttl zustande.

Aufgerufen am 23.07.2018 um 10:49 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/der-schlenkengipfel-ein-platz-zum-gedankenordnen-31553224

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