Chronik

Der Tote vom Watzmann - ein letztes Rätsel bleibt für immer

Die Identität des vor zwei Wochen auf dem Watzmann aufgefundenen Toten ist nun zweifelsfrei geklärt. Ein letztes Rätsel wird sich aber wohl nie lösen lassen.

In diesem Bereich kam es zu der Tragödie um den jungen Mann. SN/bayerisches rotes kreuz
In diesem Bereich kam es zu der Tragödie um den jungen Mann.

Bei dem vorerst unbekannten Toten, der am 23. September im Bereich der Watzmann-Wiederoute aufgefunden wurde, handelt es sich zweifelsfrei um 25-jährigen Rucksack-Touristen aus Argentinien. Er war im österreichisch-bayerischen Grenzgebiet zum Wandern unterwegs.

Einige Tage war völlig unklar, wer aus dem Bereich der Watzmann-Mittelspitze in Richtung der kleinen Ostwand abgestürzt war, da der Verunglückte keinerlei Sachen mit sich führte. Bekannte des Mannes hatten zwischenzeitlich bei der Polizei in Jena eine Vermisstenanzeige aufgegeben und konnten ihn auch relativ gut beschreiben.

<<<Tödlicher Absturz vom Watzmann>>>

Zug um Zug wurde klarer, dass es sich bei dem Abgestürzten um den gemeldeten jungen Argentinier handeln könne. Nachdem auch mehrere Hinweise über eine Öffentlichkeitsfahndung eingingen, wurde kürzlich auch noch sein Rucksack in einem Nebenraum des Watzmannhauses aufgefunden.

Mit den darin befindlichen Ausweispapiere besteht nun endgültig Klarheit in dieser zuerst doch recht diffusen Bergtragödie. Warum der junge Mann jedoch ohne jegliche Ausrüstung vom Watzmannhaus in Richtung Mittelspitze aufgebrochen war, wird nicht mehr zu klären sein.

Aufgerufen am 23.10.2021 um 09:04 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/der-tote-vom-watzmann-ein-letztes-raetsel-bleibt-fuer-immer-110557171

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