Chronik

Deutscher stürzte zwischen Salzburg und Kärnten in den Tod

Ein 46 Jahre alter Urlauber aus Deutschland ist am Dienstag bei einer Bergwanderung in den Hohen Tauern tödlich verunglückt. Seine Leiche wurde nach Angaben der Polizei erst am Mittwoch von einem Wanderer entdeckt.

Deutscher stürzte zwischen Salzburg und Kärnten in den Tod SN/schöne heimat/lois eßl
Das Ankogelgebiet.

Der 46-Jährige hatte sein Auto am Bahnhof in Mallnitz abgestellt und war mit dem Zug durch die Tauernschleuse nach Böckstein auf der Salzburger Seite gefahren. Er wollte allein über die Berge zurück nach Mallnitz wandern.

Im Bereich des Tauernhöhenwegs bei der Gedenkstätte "Hans Unterrainer", nahe der Mindener Hütte, wollte der Urlauber offenbar den etwa fünf Meter hohen Gedenkstein erklettern. Dabei dürfte er ausgerutscht sein. Bei dem Sturz zog er sich tödliche Verletzungen zu. Die Leiche des Mannes wurde am Mittwochnachmittag geborgen.

Die Gedenktafel wurde für den Mallnitzer Hans Unterrainer angebracht, der 1988 verstarb. Der Kärntner war über Jahrzehnte für den Alpenverein in Mallnitz und Göttingen (Niedersachsen) der Betreuer der Mindener Hütte. Das Wegenetz und die meisten Alpenvereinshütten in den Hohen Tauern zwischen Gastein, Rauris und Oberkärnten wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts von norddeutschen Sektionen finanziert und errichtet.

Quelle: APA

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