Chronik

Die Bewohner benennen die Schmerzgrenze

Hat Salzburg zu viele Touristen? Im Wahlkampf flammt die Debatte auf. Für Tourismusforscher Peter Zellmann ist auch ein Schranken in der Getreidegasse denkbar. Aber: Die Entscheidung müsse von einer Mehrheit getragen werden.

Peter Zellmann leitet das Institut für Freizeit- und Tourismusforschung in Wien. SN/sw/heinz bayer
Peter Zellmann leitet das Institut für Freizeit- und Tourismusforschung in Wien.

Redaktion: Salzburg befindet sich im Wahlkampf. Die Grünen haben in einer Aussendung kürzlich getitelt: "Tourismus darf unsere Stadt nicht zerstören." Ist das überzogen?Peter Zellmann: Na ja. Die Harmonie zwischen Ökonomie und Ökologie zu wahren, ist eine der großen volkswirtschaftlichen Aufgaben der Zukunft. Es gibt kein Patentrezept dafür, aber eines ist sicher: Einseitige Forderungen führen immer zu Polarisierung, Konfrontationen und volkswirtschaftlichem Schaden. Prinzipiell sind immer zwei Sichtweisen berechtigt.Was könnte die Lösung sein? Man muss auf lokaler Ebene die Betroffenen einladen, ihre ...

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Aufgerufen am 04.12.2020 um 08:45 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/die-bewohner-benennen-die-schmerzgrenze-64976494