Chronik

Die Gasteiner Alpentherme bekommt zwei Seen

Bad Hofgastein investiert 4,6 Millionen Euro in eine neue Badelandschaft mit Thermalgewässern und weiteren neuen Attraktionen.

Die Gasteiner Alpentherme bekommt zwei Seen SN/alpentherme gastein
Die Alpentherme in Bad Hofgastein wird um zwei Seen erweitert.

Im September geht es los: In Bad Hofgastein beginnt der Bau von zwei Thermalwasser-Badeseen. Der größere von beiden wird in Zukunft im Sommerhalbjahr Gäste zur Alpentherme locken, der kleinere das ganze Jahr hindurch. Die Eröffnung ist für den Frühsommer nächsten Jahres geplant.

Die Tourismuswirtschaft im Gasteinertal freut sich über das "österreichweit einzigartige Projekt" und über weitere Investitionen im Familienbereich der Therme, die den Besuch im Sommer noch attraktiver machen. "Die Investitionen werden die Sommersaison in der ganzen Region nachhaltig beleben", ist Alpentherme-Geschäftsführer Klaus Lemmerer überzeugt.

Nach einer zweijährigen Entwicklungsphase konnte das Projekt Mitte August fixiert werden. Die gewerberechtliche Behördenverhandlung am Donnerstag verlief positiv, sagt Bürgermeister Fritz Zettinig (ÖVP) auf SN-Anfrage. Für das Vorhaben liegt seit längerem ein einstimmiger Beschluss der Gemeindevertretung vor. Der Großteil der Investitionssumme (3,8 von 4,6 Millionen Euro) fließt in die Errichtung der zwei Seen. An der Errichtungsgesellschaft habe die Marktgemeinde Bad Hofgastein einen Anteil von 49 Prozent. Der Rest gehöre größtenteils Banken.

Die neuen Seen werden täglich mit Thermalwasser gespeist

Das Thermenareal vergrößert sich: Für das neue Angebot wird ein Teil des Kurparks dem Thermenareal angeschlossen. Der mit 1300 Quadratmeter größere See wird im Bereich der "Relax World" errichtet und ein zweiter See mit 370 Quadratmetern in den Saunabereich integriert. Befüllt und täglich "nachgespeist" werden die Seen mit Gasteiner Thermalwasser, dem allerdings das Radon entzogen ist, fügt der Ortschef hinzu. Der Hintergrund: Im Heilwasser mit Radon sind medizinische Anwendungen in Gastein nur bis zu einer Dauer von 20 Minuten empfehlenswert. Eine längere Zeit wäre auch beim Baden mit Radon gesundheitlich nicht sinnvoll.

Die Reinigung erfolgt laut Alpentherme biologisch ohne Zugabe von chemischen Stoffen wie z. B. Chlor. Somit sei das Baden auch für Menschen mit Allergie möglich. Große Flachwasserbereiche und Schwimmzonen mit bis zu vier Metern Tiefe und 50 Metern Länge sollen allen Altersgruppen Aktivitäten im Wasser ermöglichen. Als weitere Neuerung wird im Außenbereich der "Family World" eine Vier-Bahnen-Wellenrutsche mit sechs Metern Höhe, vier Metern Breite und 28 Metern Länge errichtet. Sie soll im Sommer zusätzlichen Wasserspaß bieten. "Darüber hinaus werden die bestehenden Rutschen heuer ab Herbst saniert und mit neuen Highlights ausgestattet", kündigt Lemmerer an. Der Kleinkinderbereich im Inneren werde umfassend erneuert.

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