Chronik

"Die Stimmung ist gut und es geht aufwärts"

Nach dem Doping-Skandal habe es ihr die Füße unter dem Boden weggezogen. "Doch wir wollen den Langlaufsport wieder in gutes Licht rücken."

Die sympathische Spitzenlangläuferin Teresa Stadlober freut sich auf die neue Saison und trainiert viel in der Heimat.  SN/sw/privat
Die sympathische Spitzenlangläuferin Teresa Stadlober freut sich auf die neue Saison und trainiert viel in der Heimat. 

Nach dem Doping-Skandal bei der Heim-WM in Seefeld lagerte der Österreichische Skiverband (ÖSV) seine Langlauf-Sparte in einen eigenen Verein aus.

"Für mich hat sich aber nicht wirklich etwas verändert", sagt die 26-jährige Teresa Stadlober, "und ich bin sehr froh, dass dies vorläufig so vom ÖSV und dem Verbandspräsidenten Peter Schröcksnadel gelöst wurde und ich unterstützt werde." Dem vom ÖSV finanzierten Verein steht ihr Vater Alois Stadlober als ehrenamtlicher Obmann vor.

"Bislang gab es zwar weniger Kurse, dafür aber ein intensives Training", erzählt sie, "und im Unterschied zu den letzten Jahren war ich viel zu Hause und in der Ramsau unterwegs. Aber das tat mir auch gut."

"So tief wie jetzt sind wir zuvor nie gesunken"

Die Stimmung nach dem Doping-Skandal, "wo ich total enttäuscht war und es mir den Boden unter den Füßen weggezogen hat", sei jetzt wieder gut: "Wir haben viele Gespräche geführt, und die Betreuer sind äußerst motiviert. So tief wie jetzt sind wir zuvor noch nie gesunken. Ich konzentriere mich jedoch auf mich, und wir wollen den Langlaufsport wieder in ein gutes Licht rücken."

Nach einer Erkältung geht es jetzt für sie und für die Fördergruppen I-III (nur Stadlober ist in Gruppe I) wieder zu gemeinsamen Trainingskursen.

Stadlober wird derzeit auch von ihrem Bruder Luis unterstützt, der sich ja mit Saisonende mit einem Staatsmeistertitel aus dem Langlaufsport verabschiedet hat. "Er ist noch bis zum Herbst Heeressportler und kann mich bis dahin noch im Training unterstützen. Ein weiterer großer Vorteil für mich", so die sympathische Radstädterin. Ein großes Ziel sei es jetzt für sie, dass sie wieder an ihre guten früheren Leistungen anschließen könne: "Vor allem daran, wo ich vor zwei Jahren schon war. Denn die letzte Saison war eher durchwachsen, weil ich öfters verkühlt war." Doch neben weiteren Top-Ten-Platzierungen seien künftig Podiumsplätze gefragt. "Ich freue mich jedenfalls auf die Zukunft."

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