Chronik

Drei Bäcker-Generationen im Nonntal

Wenn die meisten Salzburger schlafen, beginnt in der Bäckerei von Josef Funder und seiner Frau Verena die Arbeit. Ab ein Uhr Nachts bis in den Morgen wird geknetet, geformt und gebacken, damit Semmerl, Salzstangerl & Co rechtzeitig fertig sind.

Vor gut 60 Jahren hat der Vater von Josef Funder (2.v.l., mit Sohn Rafael, Ehefrau Verena und Mutter Anna) die Bäckerei im Nonntal gekauft. "Ursprünglich hatte er 1955 eine Bäckerei in Hallein aufgemacht und ist dann mit meiner Mutter und mir nach Salzburg gegangen, weil es sich so gut ergeben hat", erzählt der Bäckermeister.

Die schweren Anfangszeiten ("Am ersten Tag hat mein Vater nur vier Kilo Brot verkauft, aber er hat sich durchgebissen.") sind längst einem weit über das Nonntal hinausgehenden guten Ruf gewichen. Mit insgesamt 22 Mitarbeitern, davon acht Bäckern, produziert Funder inzwischen pro Tag etwa 3000 Semmeln, 1000 Gebäcke und rund 120 Kilo der verschiedensten Schwarz-, Vollkorn- und Spezialbrote. "Wir backen täglich frisch, bei uns wird alles selbst gemischt, und wir bestehen auf handgemachte Qualität ohne vorgefertigte Waren", betont er. Neben den zahlreichen Stammkunden beliefert er in Salzburg die Hotellerie und Schulen. "Und Burgerlokale, aber nicht für Fastfood, sondern eher die g'schmackige Slowfood-Version", fügt Verena Funder an.

Warum die Funder-Gebäcke so beliebt sind, habe einen sehr einfachen Grund: "Wir backen nach alten Hausrezepten, das ist das ganze Geheimnis dahinter, und wir verwenden Salzburger Butter."

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