Chronik

Drei neue Brunnen für Trinkwasser löschen in Salzburg den Durst

Bei der Vorstellung der Trinkbrunnen kam das Wasser aus Granitblöcken - und vom Himmel. Im Sommer sollen sie erfrischen.

Erich Petri streicht mit der Hand über die Brunnenschale. Der Sensor reagiert. Ein Wasserstrahl schießt aus der Spenderdüse. Zwanzig Sekunden plätschert er in das Grantibecken. Dann versiegt der Strahl.

Der Brunnen am Anton-Neumayr-Platz vor dem Republic-Café ist einer von drei neuen Wasserspendern in der Stadt Salzburger. Um die 5000 Euro hat einer gekostet. Nicht eingerechnet ist die Tüftelei, bis er aufgestellt werden konnte. Die Denkarbeit haben Magistratsmitarbeiter geleistet. Schlosser Franz Geißler zum Beispiel. Er hat die Granitblöcke mit Technik versehen. "Unsere Brunnen kann man nicht einfach kaufen", sagt Petri. Sie verbrauchen wenig Strom und Wasser, dazu sind sie sicher; Vandalen finden kaum eine Chance, etwas am Granitblock zu zerstören. Weil die Oberfläche fein poliert ist, bleibt kein Schmutz in der Schale hängen. Das Wasser, das aus der Düse schießt, kommt vom Untersberg.

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Bürger entscheiden, wo der nächste Brunnen steht

Nicht nur in der Innenstadt, auch am Veronaplatz in Salzburg-Itzling wird ein solcher Granitbrunnen kommen. Baustadträtin Barbara Unterkofler: "Die Bürger werden befragt, wo genau er stehen soll."

Unterkofler berichtet, dass es in der Stadt 24 Brunnen gibt, um den Durst von Einheimischen und Gästen zu löschen. "So kommen die Menschen konsumfrei zu Wasser in den Gassen", sagt sie. Gefahr, dass die Düsen vereisen, besteht nicht. Zwischen November und Ostern werden die Wasserspender stillgelegt und eingehaust.

Im Jahr gibt die Stadt für den Betrieb aller - auch der 47 historischen und teils denkmalgeschützten - Brunnen rund 90.000 Euro aus.

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Aufgerufen am 19.09.2018 um 07:08 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/drei-neue-brunnen-fuer-trinkwasser-loeschen-in-salzburg-den-durst-963766

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