Chronik

"Dringender Termin auf Baustelle" - Polizei stoppt Raser bei Eugendorf

Polizisten haben auf der Westautobahn bei Eugendorf einen Raser aus dem Verkehr gezogen, der mit seinem Auto beinahe doppelt so schnell wie erlaubt unterwegs war. Dem Mann wird die Sache teuer zu stehen kommen.

Eine Zivilstreife stoppte den Raser. SN/robert ratzer
Eine Zivilstreife stoppte den Raser.

Donnerstagvormittag war einer Zivilstreife der Autobahnpolizei Anif ein Pkw wegen seiner schnellen Fahrweise auf der Westautobahn in Fahrtrichtung Wien bei Salzburg-Nord aufgefallen. Dort beschleunigte der 40-jährige Lenker seinen Wagen auf 157 km/h bei zu diesem Zeitpunkt erlaubten 80 km/h (IG-L).

Bei der Abfahrt Wallersee konnte das Fahrzeug angehalten werden. Hierbei gab der Lenker an, einen dringenden Termin bei seiner Baustelle zu Hause zu haben. Die Polizisten konnten ihm allerdings den Führerschein nicht an Ort und Stelle abnehmen, da der Einheimische diesen nicht mitgeführt hatte. Um den Entzug der Fahrlizenz wird sich nun die BH Salzburg-Umgebung kümmern.

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Nach der Erhöhung der Verkehrsstrafen droht dem Raser darüber hinaus ein Bußgeldbescheid in Höhe von mindestens 3400 Euro. Mit diesem Geld wäre auf seiner Baustelle einiges möglich gewesen …

Am Nachmittag wurde dann ein 38-jähriger Einheimischer auf der B1 in Neumarkt seinen Führerschein an Ort und Stelle los. Der Mann war mit seinem Auto auf der Bundesstraße in einer 80er-Zone mit 125 km/h unterwegs, danach kam er auf 169 km/h, als Tempo 100 erlaubt war.

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