Chronik

Drogenring in Zell am See gesprengt: Sechs Angeklagte am Donnerstag verurteilt

Der Hauptbeschuldigter erhielt drei Jahre teilbedingt - davon ein Jahr unbedingt. Die übrigen Angeklagten erhielten bedingte Strafen. Das Urteil gegen den Ex-Freund einer im Oktober getöteten Verkäuferin aus Zell am See ist noch ausständig.

Im Drogenprozess waren neun Personen angeklagt. Gegen acht davon liegt inzwischen ein rechtskräftiges Urteil vor.  SN/neumayr
Im Drogenprozess waren neun Personen angeklagt. Gegen acht davon liegt inzwischen ein rechtskräftiges Urteil vor.

Im Prozess am Landesgericht Salzburg gegen neun Angeklagte wegen Handels von rund acht Kilo Drogen im Raum Zell am See sind am Donnerstagabend sechs Beschuldigte verurteilt worden. Der 21-jährige Hauptbeschuldigte erhielt drei Jahre teilbedingte Haft, davon ein Jahr unbedingt. Die 19-jährige Ex-Freundin des Hauptbeschuldigten wurde wegen Beitragstäterschaft zu fünf Monaten auf Bewährung verurteilt. Die anderen vier Angeklagten erhielten bedingte Haftstrafen von sechs, acht, zehn und 15 Monaten. Alle Urteile sind rechtskräftig, wie Gerichtssprecher Peter Egger mitteilte.

Die Angeklagten zeigten sich großteils geständig

Bis auf einen Angeklagten sind nun alle Beschuldigten verurteilt worden. Sie zeigten sich zum Großteil geständig. Bereits am ersten Prozesstag am Mittwoch bekamen ein 18-Jähriger und ein 21-Jähriger drei Monate beziehungsweise sechs Monate Haft auf Bewährung.

Ex-Freund jener Verkäuferin, die am 22. Oktober erschossen wurde

Einer der Beschuldigten, ein 21-jähriger Türke, war laut Anklage der Ex-Freund jener 20-jährigen Verkäuferin, die am 22. Oktober 2018 in Zell am See erschossen worden war. Er soll die Frau bei "ihrem schwunghaften Suchtgifthandel" unterstützt haben. Gegen sie war in dem Drogenverfahren ebenfalls ermittelt worden. Das Urteil im Fall des Ex-Freundes ist noch ausständig.

Quelle: SN

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