Chronik

Duo soll im Flachgau mit tonnenschwerem Bagger ein Waldstück verwüstet haben - Strafprozess

Laut Strafantrag wurden bei der wahnwitzigen Aktion im Frühjahr 2020 etliche Bäume, ein Wildzaun und eine Torsäule zerstört - insgesamt soll ein Sach- und Flurschaden in Höhe von 50.000 bis 100.000 Euro entstanden sein: Zwei 17-Jährige Salzburger müssen sich im April wegen unbefugter Inbetriebnahme eines Fahrzeugs sowie schwerer Sachbeschädigung am Salzburger Landesgericht verantworten.

Weil sie laut Strafantrag konkret am 7. Mai 2020 in einem Waldstück im nördlichen Flachgau einen dort abgestellten, tonnenschweren Bagger illegal starteten und mit diesem eine regelrechte Spur der Verwüstung zogen, stehen am 13. April zwei 17-jähriger Salzburger vor Gericht. Das Duo soll mit der Baumaschine in dem Waldstück etliche Bäume umgefahren oder ungeknickt, ein Wildgattertor verbogen und den Boden umgewälzt haben. Auch der Bagger selbst wurde beschädigt. Angeblicher Gesamtschaden: zwischen 50.000 Euro und 100.000 Euro.

Rechtsanwalt Stephan Kliemstein verteidigt den erstangeklagten Burschen: "Der genaue Sachverhalt wird erst im Prozess zu klären sein. Bemerkenswert ist übrigens, dass der Schlüssel zum Bagger leicht zu finden war."

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