Chronik

Ein Klub für den Sport und die Integration der "Zuagroastn"

Der USK St. Koloman blickt auf 50 wechselvolle Jahre zurück. Im Fokus stand dabei immer mehr als nur der Fußball. Am kommenden Wochenende wird groß gefeiert.

Am Anfang dauerte alles ein bisschen länger: Schon in den 1950ern Jahren wurde in St. Koloman leidenschaftlich gesportelt - die Gründung des Sportvereins und der Sektion Fußball erfolgte aber erst 1968. Und dann dauerte die "Saisonvorbereitung" noch einmal neun Jahre, bis die Kicker des USK St. Koloman am 6. August 1977 ihr erstes Meisterschaftsspiel absolvierte - ein 6:6 gegen Seeham. 1983 gelang der erste große sportliche Erfolg mit dem Aufstieg in die damalige II. Klasse, danach ging es immer wieder auf und ab zwischen der 1. und der 2. Klasse Nord. 2013/14 glückte dann der erstmalige Aufstieg in die 2. Landesliga, in der sich die Taugler mittlerweile im oberen Drittel etabliert haben - in der vergangenen Saison stand Platz 4 zu Buche.

Aber auch wenn, wie bei vielen Sportvereinen, viel Fokus auf dem Fußball liegt - die ganz großen Erfolge feierten die Taugler anderswo. "Wir haben relativ viele Sektionen, Fußball, Stockschießen, Langlauf, Ski, Rodeln und Golf", erklärt Sebastian Jäger jun., seit 2009 Vereinsobmann.

Besonders die Familie Wallinger hat sich sportlich hervorgetan

Einen besonderen Platz in der Chronik hat die Familie Wallinger: Der heutige Bürgermeister Willi war 1981 und 1982 Staatsmeister im Motocross, sein Bruder Rupert war Snowboard-Staatsmeister und startete im Snowboard-Europa- und Weltcup sowie bei der WM 1996. Das absolute Ass der Familie (und des Vereins) war aber Veronika, heute verheiratete Stallmaier: Die zweifache Juniorenweltmeisterin war eine der stärksten Abfahrerinnen ihrer Zeit, 1992 holte sie Olympia-Bronze in Albertville.

Aber natürlich gab es auch außerhalb der Familie Wallinger erfolgreiche Sportler in den Reihen des USK: Wilhelm Siller zum Beispiel feierte in 150 Rennen 40 erste Plätze, einen Berg-Europameistertitel sowie vier Staatsmeistertitel. Johann Siller wiederum 1981 Staatsmeister im Kartfahren.

Jedes Jahr krönt der USK den örtlichen Winterkönig

Die große Bandbreite der Sektionen würdigt der USK, der ca. 250 Mitglieder hat, auch jedes Jahr mit seinem Winterkönig-Turnier, mit Ortsmeisterschaft im Rodeln, Skifahren, Eisstockschießen und Langlaufen. "So tut sich auch abseits der Fußballsaison etwas. Und beim Sport in den Sektionen können sich auch die ,Zuag'roast'n' leichter in die Dorfgemeinschaft integrieren."

Gefeiert wird am Samstag, 14. Juli, ab 13.30 Uhr im Festzelt, unter anderem mit Geschicklichkeitsspielen der verschiedenen Sektionen. Am Sonntag, 15. Juli ab 9 Uhr, folgen dann die Festmesse (am Dorfplatz) und der Festakt (im Festzelt), bei dem auch die verbliebenen beiden Gründungsmitglieder, Robert und Christl Rettenbacher, geehrt werden.

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