Chronik

"Ein Tag wie damals": Werfen feierte 777 Jahre Markt

Die stolzen Struberschützen von Werfen mit Kommandant Andreas Meißl waren natürlich Teil des Festzugs. SN/franz taferner
Die stolzen Struberschützen von Werfen mit Kommandant Andreas Meißl waren natürlich Teil des Festzugs.

Mit einem "Tag wie damals" feierte Werfen ein weiteres Fest anlässlich der Markterhebung vor 777 Jahren. Vereine, Organisationen und Schulen marschierten dazu bei einem Umzug auf und ließen sich daran auch von strömendem Regen nicht hindern. Der Aufstieg des Orts hängt unmittelbar mit der Festung Hohenwerfen zusammen. Mit diesem Bollwerk inmitten des engen Salzachtals konnten die Erzbischöfe die Nord-Süd-Route über Jahrhunderte kontrollieren. Schon Mitte des 13. Jahrhunderts wurde dort ein Pfleggericht eingerichtet, das für den gesamten heutigen Pongau zuständig war. Fünf Mal brannte Werfen im Laufe der Geschichte völlig nieder. Die strategisch wichtige Lage am Pass Lueg bewährte sich auch anlässlich der Franzosenkriege 1809, als der Gastwirt und Schützenhauptmann Joseph Struber mit seinen Männern gegen Napoleons Truppen kämpfte. Die Werfener Schützen tragen heute seinen Namen. Neben der Burg hat Werfen mit der Eisriesenwelt eine zweite Sehenswürdigkeit von bedeutendem Ruf. Bild: Franz Taferner.

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