Chronik

Ein Toter nach 400-Meter-Absturz mit Pkw in Zell am See

Staatsanwalt ließ das Unfallwrack beschlagnahmen. Großeinsatz für die Rettungskräfte im Skigebiet Sonnalm.

Ein Todesopfer und einen Schwerverletzten forderte am Dienstagabend ein schwerer Unfall im Bereich des Skigebiets Sonnalm in Zell am See. Nach ersten Informationen hatte der Lenker eines Pick-ups auf einem Güterweg die Herrschaft über den Geländewagen verloren. Das Fahrzeug schleuderte und stürzte rund 400 Meter über die Skiabfahrt talwärts, querte einen Weg und blieb letztlich rund 30 Meter tiefer in einem Waldstück liegen. Dabei wurden die Insassen aus dem Fahrzeug geschleudert. Feuerwehr, Polizei, Rotes Kreuz sowie Bergrettung standen in der Folge im Einsatz. Rotkreuzhelfer konnten einen schwer verletzten Insassen, einen 54-jährigen Pinzgauer, bergen und erstversorgen. Die Feuerwehr brachte das Unfallopfer ins Tal, anschließend wurde es ins Zeller Spital gebracht. Der zweite Insasse, ein 53-jähriger Pinzgauer, konnte jedoch nur noch tot geborgen werden.

Da zu befürchten war, dass sich noch eine dritte Person im Fahrzeug befunden haben könnte, starteten die Einsatzkräfte mit Hunden eine Suchaktion. Später stellte sich heraus, dass sich nur zwei Personen im Geländewagen befunden hatten. Noch in den Nachtstunden wurden die Angehörigen verständigt. Gleichzeitig begann die Polizei mit Ermittlungen zum Unfallhergang.

Die Unfallursache war bis zum Mittwoch noch ungeklärt. Die Staatsanwaltschaft ließ das Unfallwrack nach der Bergung beschlagnahmen. Weitere Aufschlüsse zum Unfallgeschehen könnte der überlebende Mitfahrer geben. Er sei derzeit im Krankenhaus Zell am See ansprechbar, hieß es am Mittwoch. Die beiden aus der Umgebung stammenden Männer sollen vor der Unglücksfahrt mit dem Abbau von Zäunen im Skigebiet beschäftigt gewesen sein.

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