Chronik

Eine eigene Zufahrtsbrücke für das Museum der Moderne

2004 galt noch: Vorläufig wird keine Umfahrung für die Monikapforte gebaut. Die Notwendigkeit dafür sei erst nach Öffnung des Museums der Moderne zu klären. Vierzehn Jahre später soll diese im kommenden Jahr nun realisiert werden. Das kündigte Kulturlandesrat Heinrich Schellhorn an.

Die geringe Straßenbreite und die Unpassierbarkeit der Monikapforte für größere Fahrzeuge mache einen Brückenneubau notwendig, erklärte Schellhorn. "Eine bessere Erreichbarkeit, etwa für die Lieferung von großformatigen Kunstwerken, ist für den Betrieb des Museums der Moderne am Mönchsberg unumgänglich."
Derzeit wird die Zufahrt zum Museum der Moderne nur durch eine provisorische hölzerne Bau- beziehungsweise Behelfsbrücke im Bereich der Monikapforte gewährleistet. Dieses Brückenprovisorium soll abgebaut und eine dauerhafte Brücke errichtet werden, um eine gesicherte Zufahrtsmöglichkeit für den Kunsttransport und sonstige Lieferungen für alle Anrainer zu garantieren.

Auch für Museumsdirektorin Sabine Breitwieser ist die neue Zufahrtsbrücke eine wichtige Baumaßnahme um den optimalen Museumsbetrieb zu garantieren: "Durch diese bauliche Erneuerung wird der Transportweg von unserem zentralen Kunstdepot, das wir Ende November übernehmen, auf den Mönchsberg um einiges erleichtert. Die für uns ebenfalls wichtigen Fragen der Zugänglichkeit des Mönchsbergs für Besucherinnen und Besucher und die Anbindung an die Altstadt thematisieren wir aktuell unter anderem in der Ausstellung 'Neues Salzburg'."

Das Bauvorhaben soll im Frühjahr 2018 starten. Die Brücke wird nach den Plänen der Architektur-Büros "Halle 1" gebaut. Für die Gesamtkosten von rund 700.000 Euro werden Stadtgemeinde Salzburg und Land Salzburg zu gleichen Teilen aufkommen.

Quelle: SN

Aufgerufen am 23.10.2018 um 05:52 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/eine-eigene-zufahrtsbruecke-fuer-das-museum-der-moderne-20558977

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