Chronik

Einmal im Jahr treffen sie sich

Das ganze Jahr über präsentieren Bertl Göttl, Conny Bürgler, Christina Ömmer und Richard Deutinger Brauchtum, Traditionen, Volksmusik und Gesang - jeweils für sich. Zum Jahresende gibt es ein Wiedersehen mit den schönsten Bildern.


"Das ist unsere einzige Gelegenheit, einmal alle zusammen zu kommen", freuen sich die vier "Hoagascht"-Moderatoren von Servus TV. Rechtschaffen genutzt haben sie das Zusammentreffen im St. Peter Stiftskulinarium für ihre Jahresabschlusssendung. Die schönsten Bilder und Momente des vergangenen Hoagascht-Jahres werden sie mit musikalischer Begleitung aus diesem Anlass präsentieren.

Sie schätzen nämlich ungemein die zahlreichen erfreulichen Begegnungen mit interessanten Menschen, die ihr Beruf mit sich bringt. Für Conny Bürgler, die aus Maria Alm stammt, war es ein sehr besonderer Moment, als sie die neue "Zugin" für die Sendung bekam. "Ich durfte beim Instrumentenbauer, einem früheren Universitätsprofessor für Physik, alles aussuchen, die Knöpfe, das Material, alles. Ein Jahr lang dauerte es, bis sie fertig war und ich sie abholen durfte."

Einblicke in fremde Leben

Welche Einblicke in ihr Leben die Leute gewähren, die sie für die Sendung porträtiert, das beeindruckt die Adneterin Christina Ömmer jedes Mal aufs Neue. "Das ist gar nicht so einfach, immerhin bin ich ja eine Fremde für sie und sie müssen mir vertrauen", schildert sie. Die Arbeit mit Kindern findet sie sehr speziell. "Kinder sind sehr direkt, ich muss sie soweit bringen, dass sie beim Erzählen vergessen, dass hier eine Kamera und ein ganzes Team am Werk sind."

Richard Deutinger, gebürtiger Taxenbacher und der "Jüngste" im Bund, ist gewissermaßen Teilzeit-Moderator. Denn er übt immer auch noch seinen ursprünglichen Job als Haustechniker im Red Bull Media Haus aus. Ihm hatten es besonders die "starken Weiber" aus dem Bregenzer Wald angetan. "Das sind zwei Schwestern, beide über 60, die ihr ganzes Leben fest zusammengehalten haben und keinen Mann in ihr recht hartes Leben ließen und doch alles bestens gemeistert haben."

Rückkehr in das Haus seiner Geburt

Die wichtigste Begegnung für Bertl Göttl war der Dreh für einen Beitrag in dem Raum, wo er auf die Welt gekommen ist. "Das war im Armenhaus in Gmünd, das heute in das Museum und ,Haus des Staunens' umgewandelt wurde und über 1000 Jahre alt ist. 1942, als ich unterwegs war, wollte es der Zufall, dass meine Mutter von Radstadt mit dem Bus zu ihrer Schwester fahren wollte, die in Gmünd mit einem Arzt verheiratet war. Doch ich hatte es anscheinend eilig und kam daher in dem Haus zur Welt. Immerhin kann ich behaupten, dass ich im Alter von neun Tagen bereits die erste Busfahrt absolvierte, nämlich dann, als meine Mutter wieder heim nach Radstadt fuhr", berichtet der bekannte und beliebte Moderator.

Alle Jahre wieder

Den "Hoagascht"- Jahresrückblick 2017 gibt es zu sehen in Servus TV am Samstag, 30. Dezember, zur üblichen Sendezeit ab 19.40 Uhr.

Aufgerufen am 24.09.2018 um 09:30 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/einmal-im-jahr-treffen-sie-sich-22286956

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