Chronik

Einsatzkräfte übten im neuen Zederhauser Tunnel

Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei sind für den Fall gut gerüstet, dass es in der neuen Einhausung der Tauernautobahn im Lungau zu einem Unfall oder zu anderen Notfällen kommt.

Am Montag, 20. März, ist es so weit: Die Autobahngesellschaft Asfinag wird nun auch die zweite Röhre des Lärmschutztunnels in Zederhaus im Lungau für den Verkehr öffnen. Sie führt Richtung Salzburg. Vorerst, zwei bis drei Tage, werden die Fahrzeuge allerdings nur einen der beiden Fahrstreifen zur Verfügung haben, weil noch wichtige Arbeiten vor allem an den Portalen erledigt werden müssen. "Diese Arbeiten sind vorher nicht möglich, weil die provisorische Fahrbahn Richtung Salzburg zu nahe ist", erklärt Projektleiter Josef Heiß von der Asfinag im SN-Gespräch. Vorläufig werde Tempo 80 gelten, im Normalbetrieb dann ein Hunderter.

Am Mittwochabend fand eine Übung der Einsatzkräfte (Feuerwehr, Rettung und Polizei) sowie mit weiteren Behördenvertretern statt. Genauer gesagt waren es "eine Anlagenbegehung, Schulung und eine Simulation von Rauchausbreitungen mit einer Nebelmaschine", erklärt Heiß. So lernen die Einsatzkräfte den eineinhalb Kilometer langen Tunnel und seine technische Ausstattung kennen. An die 120 Personen nahmen an der Übung teil. "Es hat alles bestens geklappt", ist der Projektleiter zufrieden.

Die erste Röhre der Einhausung (Richtung Villach) war bereits zu Weihnachten 2015 eröffnet worden. Die Gesamtkosten des Großbauprojekts betragen knapp 70 Millionen Euro. Abgeschlossen wird das Vorhaben im Juni. Die Einhausung wird noch eingeschüttet und begrünt. Die Gemeinde Zederhaus bekommt damit Ruhe und ein neues Naherholungsgebiet.

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