Chronik

Entminungsdienst sprengte Granaten in Salzburg

Im Bischofswald beim Salzburger Flughafen wurden Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.

Entminungsdienst sprengte Granaten in Salzburg SN/robert ratzer
Symbolbild

Einen kurzen Einsatz hatte der Entminungsdienst des österreichischen Bundesheeres am Mittwochvormittag im Bischofswald in der Nähe des Salzburger Flughafens. Drei Minuten dauerte es, dann waren zwei amerikanische Gewehrgranaten aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt. Die Sprengkörper waren am Abend zuvor entdeckt worden. Arbeiter hatten bei der abgezäunten Quelle in dem Waldstück am Salzburger Stadtrand Baumschnittarbeiten durchgeführt. Dabei tauchten die Granaten auf. Das Pionierbataillion der Schwarzenbergkaserne führte in dem Übungsgebiet in dem Wald gerade eine Milizübung durch, die Arbeiter verständigten die Soldaten.

Von den Granaten ging eine nicht zu unterschätzende Gefährdung aus, sagt Monika Kaspar vom Salzburger Militärkommando. "Die Sicherungssplinte der Granaten waren bereits durchgerostet. Wir können auf Holz klopfen, dass dort nichts passiert ist." Wegen des Zustandes der Granaten entschied sich der Entminungsdienst zu einer Sprengung. Diese konnte aber am Dienstagabend wegen der bereits eingesetzten Dunkelheit nicht mehr durchgeführt werden. Am Mittwochvormittag ließ das Bundesheer den Bereich dann kurz absperren, die Experten sprengten die beiden Gewehrgranaten.

Obwohl das Ende des Zweiten Weltkrieges bereits mehr als 70 Jahre zurückliegt, werden nach wie vor sehr viele Munitionsteile aus dieser Zeit gefunden, sagt Bundesheer-Sprecherin Monika Kaspar. "1200 Einsätze hat der Entminungsdienst des Bundesheeres im Schnitt jedes Jahr in Österreich. 2016 waren es bereits 807 Einsätze."

Quelle: SN

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