Chronik

Er ließ bei der Iron-Man-WM auch viele Profis hinter sich

Roman Seigmann aus Adnet nahm bereits zum dritten Mal an der Iron-Man-WM auf Hawaii teil und erzielte heuer seine persönliche Bestzeit.

Roman Seigmann ist wahrscheinlich der fleißigste Tennengauer Starter bei der alljährlichen Iron-Man-WM auf Hawaii - sechs Mal schon war der Adneter qualifiziert, heuer trat er zum dritten Mal an. "Die Vorbereitung für Hawaii beginnt schon ein Jahr vorher", erklärt der 47-Jährige. 15 bis 18 Stunden trainiert der Nationalkaderathlet pro Woche, neben einem Vollzeitjob bei Optik Schauer in Hallein. Gesponsert wird er von der Gemeinde Adnet und Optik Schauer.

Eine Saison ganz nach Wunsch

Die Saison lief dann ganz wunschgemäß: Seigmann gewann seine Altersklasse beim "Iron Man 70.3" in St. Pölten (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,1 km Laufen), einen Monat später wurde er Dritter seiner Altersklasse bei der EM in Frankfurt und qualifizierte sich damit für Hawaii: "Es war extrem schwierig, das Niveau war sehr hoch, zudem hatte es knappe 40 Grad auf der Laufstrecke." Nach erfolgreicher Qualifikation für Hawaii stand dann die weitere Vorbereitung im Fokus, Seigmann lief lediglich noch bei der Staatsmeisterschaft in Obertrum mit, wo er seine Altersklasse auch gewinnen konnte.

Auch auf Hawaii lief es dann gut, trotz hohem Wellengang beim Schwimmen und 36 Grad und 90 Prozent Luftfeuchtigkeit auf der Lauf- und Radstrecke: "Wichtig ist, dass man punktgenau seine Form abrufen kann und dass man emotional bereit ist." Das klappte sogar ohne viel Akklimatisieren vor Ort: "Die Profis bereiten sich einen Monat auf Hawaii vor, ich war nur vier Tage vorher drüben, aber es ist super aufgegangen."

Auf das Podest fehlte nicht viel

In der Gesamtwertung landete er auf Rang 277 von mehr als 2200 Athleten, die das Ziel erreichten. Unter den fast 300 Teilnehmern seiner Altersklasse 45-49 wurde er Zwölfter - und auch auf das Klassenpodest fehlte nicht viel: "Da gibt es dann Momente, wo du überlegst, gehst du über dein Limit oder nicht, ich habe mich dagegen entschieden. Man muss auch aufpassen, dass man es nicht übertreibt und dann einbricht. Aber im Nachhinein betrachtet, bin ich super zufrieden mit meiner Leistung." Das zeigte nicht zuletzt seine persönliche Bestzeit von 9:35 Stunden. "Und ich bin ja nicht jünger geworden. Das zeigt, dass es für Hawaii auch eine gute mentale Einstellung und eine gewisse Routine braucht."

Das Ziel für kommende Saison liegt für ihn dann in Frankfurt: Dort will er 2020 um den Europameistertitel in seiner Altersklasse mitkämpfen.

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