Chronik

Erdrutsch in Neukirchen: Wohnhaus bleibt evakuiert

Ein Wohnhaus in Neukirchen am Großvenediger ist am Freitag nach einem Erdrutsch evakuiert worden.

Erdrutsch in Neukirchen: Wohnhaus bleibt evakuiert SN/feuerwehr neukirchen
Ein Wohnhaus musste nach einem Erdrutsch evakuiert werden.Ein Wohnhaus musste nach einem Erdrutsch evakuiert werden.

Die Regenfälle der vergangenen Tage dürften die Mure an dem Hang hinter dem Gebäude im Ortsteil Rosental ausgelöst haben. Die Evakuierung wurde laut Polizei gestern um 12.45 Uhr von der Bezirkshauptmannschaft Zell am See angeordnet. Verletzt wurde niemand.

Das vom Erdrutsch betroffene Haus ist noch einige Tage unbewohnbar, wie der Bezirkshauptmann von Zell am See, Bernhard Gratz, am Samstag erklärte. Der Hang sei noch sehr durchnässt, es könne jeden Moment weiteres Erdreich nachrutschen. Der Riss reiche über die ganze Breite des Hanges, sagte Gratz. "Die Evakuierung bleibt aufrecht."

Gesamte Wohnhaus gefährdet

Auch wenn vom gestrigen Hangrutsch unbewohnte Teile des Nebengebäudes betroffen waren, so sei das gesamte Wohnhaus gefährdet, erklärte Gratz. Vermutlich können die drei Personen, die vorübergehend bei Angehörigen untergebracht worden sind, gegen Ende nächster Woche in das Haus zurückkehren.

Im Oberpinzgau ist es am Freitag indes zu weiteren, kleineren Erdrutschungen gekommen. Deshalb ist die Gerlos Straße (B165) zwischen Wald im Pinzgau und Gerlospass noch auf unbestimmte Zeit gesperrt. Eine Umleitung besteht über die Gerlos Alpenstraße.

Quelle: APA

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