Chronik

Erdrutsch verlegte Straße zwischen St. Johann und Wagrain

Zu einem Erdrutsch kam es am Dienstag gegen 3.30 Uhr an der B163 zwischen St. Johann und Wagrain. Die Straße ist in beiden Richtungen gesperrt. Einsatzkräfte arbeiten daran, die Erdmassen zu entfernen.

Regen und Schneeschmelze haben in der Nacht zum Dienstag zwischen St. Johann und Wagrain zu einem Hangrutsch geführt. Dieser verschüttete die Wagrainer Straße (B163) im Ortsteil Hallmoos beim ehemaligen Sägewerk. Gerald Valentin vom Landesgeologischen Dienst: "Ein paar Hundert Kubikmeter Material haben sich gelöst. Zirka 1000 Kubikmeter befinden sich noch in labiler Lage." Die Sicherungsarbeiten begannen noch am Dienstag. Die B163 bleibt voraussichtlich bis Donnerstag gesperrt. Ausweichmöglichkeiten bestehen über die Tauernautobahn (A10) beziehungsweise die Katschbergstraße (B99).

"Die 'Rutschsaison' hat sozusagen begonnen"

"Ich habe festgestellt, dass oberhalb der Straße noch zirka 1000 Kubikmeter labiles Material lauern. Ein Schreitbagger wird daher schon gegen Dienstagmittag mit den Arbeiten beginnen, um das lose Material in Form von aufgeweichtem Schiefergestein kontrolliert abzutragen", sagt Valentin. Johann Mußbacher, Leiter der Straßenmeisterei Pongau, koordiniert die Arbeiten. "Meine vorsichtige Prognose ist, dass wir am Donnerstag die Straße wieder öffnen können." Valentin betont auch: "Die Rutschsaison hat sozusagen begonnen. Regen, verbunden mit der Schneeschmelze, wird aus meiner Sicht in den nächsten Wochen wie in jedem Frühling zu weiteren Hangrutschungen führen."

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Quelle: SN

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