Chronik

Erzrivalen setzen mit virtuellem Derby ein gemeinsames Zeichen

Da das geplante Fußball-Derby zwischen dem USK Anif und dem SV Grödig am 8. Mai wegen der Corona-Maßnahmen ausfällt, starten die Vereine eine sportliche Challenge über die sozialen Medien.

Raphael Ikache (Anif) und Miro Bojeceski (Grödig). SN/sw
Raphael Ikache (Anif) und Miro Bojeceski (Grödig).

Seit jeher sind die beiden Nachbarvereine SV Grödig und der USK Maximarkt Anif sportliche Erzrivalen. Doch spezielle Umstände verlangen besondere Maßnahmen. Vor allem in der aktuellen Situation. Deshalb haben sich der Ex-Bundesligist und der Salzburger Regionalligist entschieden, in der schwierigen Phase ein gemeinsames Zeichen zu setzen.

Tickets ab 2 Euro zur Unterstützung der Vereine

Unter dem Motto "In den Farben getrennt, in der Sache vereint" wird das kommende Fußball-Regionalliga-Derby, das eigentlich am 8. Mai hätte stattfinden sollen, zu einem virtuellen Online-Derby. Eine Woche lang duellieren sich Spieler, die Nachwuchsteams, Trainer und Verantwortliche beider Vereine in unterschiedlichen Challenges, die auf Social Media (Facebook & Instagram) übertragen werden. Die Trainer werden sich im Basketball duellieren, den Auftakt machen aber die Vereins-Chefs Christian Haas und Norbert Schnöll im Tischtennis am Freitag. "Mit dieser Aktion wollen wir nicht nur den Derby-Sieger ermitteln, auch erhoffen wir uns die tatkräftige Unterstützung von Fans und Sponsoren", so André Stadler vom USK Anif. Für alle Fans und Unterstützer sind daher Tickets bereits ab 2 Euro online erhältlich. Der Erlös wird unter beiden Vereinen aufgeteilt. Mit dem Kauf eines Tickets unterstützen die Käufer aber nicht nur die Vereine. Alle Tickets nehmen zusätzlich bei der großen Abschluss-Verlosung am 15. Mai teil. Und als Dankeschön gibt es ab vier gekauften Tickets (8 Euro) einen Gratis-Eintritt beim nächsten echten Derby. Ab 50 Tickets (100 Euro) wird jeder Unterstützer namentlich auf den Homepages beider Vereine verewigt.

"In der aktuellen Situation gilt es, Rivalitäten beiseite zu legen. Keiner weiß, wie lange die Zwangspause noch dauert, umso wichtiger ist es, den Fans und Spielern eine Abwechslung zu bieten", sind sich Grödig-Boss Christian Haas und Anif-Obmann Norbert Schnöll einig.

Aufgerufen am 04.12.2020 um 02:42 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/erzrivalen-setzen-mit-virtuellem-derby-ein-gemeinsames-zeichen-87238225

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