Chronik

"Es geht nicht um das Geld, es geht um Sinn."

Asylwerbern soll nur mehr 1,50 Euro pro Stunde bezahlt werden. "Die Beschäftigung beim Bauhof in Radstadt hat mich gerettet", so Jad Turjman.

„Wenn Asylwerbenden nur 1,50 Euro pro Stunde bezahlt wird, dann würde ich ihnen empfehlen, ganz darauf zu verzichten“, so Jad Turjman. Denn es gehe vor allem darum, sich als Mensch zu fühlen und eine Rolle in der Gesellschaft zu haben. SN/sw/foto flausen
„Wenn Asylwerbenden nur 1,50 Euro pro Stunde bezahlt wird, dann würde ich ihnen empfehlen, ganz darauf zu verzichten“, so Jad Turjman. Denn es gehe vor allem darum, sich als Mensch zu fühlen und eine Rolle in der Gesellschaft zu haben.

Jad Turjman ist 29 Jahre alt und stammt aus Damaskus. Er studierte englischsprachige Literatur und war in der Stadtverwaltung in Damaskus tätig. Seine Erlebnisse hat er in dem Buch "Wenn der Jasmin auswandert. Die Geschichte meiner Flucht" festgehalten.

Die ersten drei Monate nach seiner Flucht verbrachte Turjman in Radstadt. Er war einer der ersten Syrer, die einen positiven Asylstatus erhielten. Seit 2015 lebt er in Salzburg und arbeitet bei Akzente Salzburg.

Im Februar hat Jad Turjman ...

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