Chronik

Es kommen jetzt Kälte, Wind und viel Schnee

Die sonnigen Tage sind ab Dienstag vorüber. Es werde stürmisch und bitterkalt. In drei Wellen dürfte im ganzen Land Salzburg auch viel Schnee fallen, sagt der Meteorologe.

 SN/APA/BARBARA GINDL

In der ersten Woche des neuen Jahres soll es im Bundesland Salzburg so richtig winterlich werden. Das verspricht zumindest Josef Haslhofer, Meteorologe in der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Salzburg.

"In der Nacht zum Dienstag wird sich eine dünne Schneedecke zwischen einem und fünf Zentimeter hoch über das ganze Land legen. In einer zweiten Welle am Mittwochnachmittag soll der Schneefall noch intensiver werden und bis Donnerstagabend in den nördlichen Landesteilen für bis zu 20 Zentimeter Neuschnee in den Niederungen sowie bis zu 15 Zentimeter Neuschnee in den südlichen Landesteilen sorgen." So gesehen hätten vor allem die Kinder, die sich in den Ferien befinden, die Möglichkeit, vor der Haustür mit dem Bob oder Schlitten zu fahren und auch Schneemänner bauen zu können.

Stürmische Bedingungen auf den Bergen

Der Schneefall sei die eine Sache, die Temperaturen jedoch eine andere, so der Meteorologe. "Auf den Bergen werde es Anfang der Woche stürmisch werden und die Temperaturen in 2000 Metern Höhe bei minus zwölf Grad liegen. In Verbindung mit dem Wind fühlt sich das noch viel kälter an", erklärte Haslhofer.

Die Sichtbedingungen für die Skifahrer werden auch nicht die besten sein.

Die Wetterentwicklung ab kommendem Freitag ist für den Salzburger Meteorologen noch etwas ungewiss. "Der Freitag sollte weiterhin sehr kalt sein, wenn auch der Wind weniger wird und die Wolken auflockern werden."

Für das kommende Wochenende sei möglicherweise mit einer dritten Welle mit Schneefällen im ganzen Land zu rechnen. "Ungewiss ist aber noch, wie viel Schnee fallen wird", sagte Haslhofer. Bis dahin sei jedoch schon genügend Schnee vorhanden, sodass man vielerorts wieder die Langlaufski anschnallen oder eine Skitour abseits von präparierten Pisten gehen könne.

Hochbetrieb auf den Pisten

Auf den präparierten Pisten herrscht derzeit auch Hochbetrieb, wobei es auch zum Jahreswechsel zu einigen schweren Unfällen gekommen ist: So fuhr eine 55-jährige deutsche Urlauberin im Skigebiet Aineck-Katschberg in eine Gruppe und verletzte sich dabei schwer. Ebenso wie eine weitere 49-jährige Deutsche, die im selben Gebiet von einem 44-jährigen Kärntner von hinten niedergestoßen worden war.

Im Skigebiet Grosseck-Speier eck zog sich ein 58-jähriger Österreicher bei einem Ausweichmanöver schwere Bein- und Schulterverletzungen zu.

Bei einer Abfahrt im Skigebiet Flachau stieß ein 23-jähriger Pongauer mit einem siebenjährigen Urlauberkind aus Deutschland, das zu diesem Zeitpunkt mit einer Skikursgruppe unterwegs war, zusammen. Das Mädchen erlitt bei dieser Kollision einen Oberschenkelbruch und wurde von der Pistenrettung ins Tal gebracht. Von dort wurde es nach einer ärztlichen Erstversorgung mit dem Hubschrauber in das Krankenhaus Schwarzach geflogen. Der 23-jährige Einheimische unterzog sich freiwillig einem Alkovortest, der 0,0 Promille ergab.

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