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Eugendorf: "Flüchtlinge" waren Pfadfinder - Polizei brach Suche ab

Mehrere Polizeistreifen hatten ein Waldstück durchforstet, weil ein Anrainer französische Pfadfinder für Flüchtlinge hielt. Tags darauf gab es einen weiteren Alarm.

Symbolbild.
Symbolbild.

Zu zwei Polizeieinsätzen führte ein Pfadfinder-Sommerlager im Flachgau in den vergangenen Tagen. Am Dienstagabend meldete ein Anrainer in Eugendorf-Schwaighofen, dass bei einem Waldstück eine größere Gruppe von Flüchtlingen sitze. Mehrere Polizeistreifen durchsuchten die Gegend. Auch der Polizeihubschrauber Libelle stieg zu einem Suchflug auf.

Die Suchaktion wurde zwischenzeitlich abgebrochen. Eine Sektorstreife stieß allerdings Stunden später auf die 30-köpfige Pfadfindergruppe aus Frankreich. "Die Größe der Gruppe stimmte mit der Beschreibung der Zeugen überein. Die Jugendlichen waren um die 17 Jahre alt, da es sich um Franzosen handelte, waren auch südländische Typen dabei", sagt Polizeisprecherin Karin Temel.

Am Mittwoch war die Gruppe dann bei Koppl unterwegs. Da wurde die Polizei erneut alarmiert: Wieder hielt ein Anrainer die Pfadfinder für Flüchtlinge. Erneut konnte die Polizei die Jugendlichen auffinden und die Suchaktion abbrechen.

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