Chronik

Explosion erschütterte Fernheizwerk in Abtenau

Hochspannungstrafo stand im Vollbrand, Feuerwehrleute konnten einen Brandüberschlag noch verhindern. Es kam zu Stromausfällen in weiten Teilen Abtenaus.

Der Alarm langte am Dienstag gegen 4.12 Uhr bei der Freiwilligen Feuerwehr Abtenau ein: Explosion und Brand beim Fernheizkraftwerk im Gewerbegebiet Schratten.

Als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf, stand der gesamte Bereich um den Hochspannungstrafo in Vollbrand. Nahrung erhielt das Feuer von den vielen Kabeln und von der großen Menge Thermoöl. Zwei Atemschutztrupps, welche sich bereits während der Anfahrt ausrüsteten, konnten den Brand mit zwei Hochdruckrohren relativ rasch eindämmen und somit einen Brandüberschlag durch das Fenster im ersten Obergeschoß verhindern. Das Fenster im Obergeschoß war bereits geborsten und der eindringende Rauch löste auch einen Brandmelder im Büro aus.

Tür rund 100 Meter weit weg geschleudert

Durch die Explosion wurden die Tür und das Lüftungsgitter des Traforaumes rund 100 Meter weit in den angrenzenden Wald geschleudert. Nachdem der Brand, der mit zwei Hochdruck- und einem C-Rohr bekämpft wurde, gelöscht war, begann die Feuerwehr mit dem Binden des Thermoöls, welches auch auf den Vorplatz des Gebäudes geschleudert wurde. Um 6 Uhr waren alle Arbeiten beendet und die Einsatzkräfte konnten wieder einrücken.

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