Chronik

Extrembergsteiger Bubendorfer weiter auf Intensivstation

Extremkletterer Thomas Bubendorfer, der in den Dolomiten verunglückt ist, befindet sich im Spital in Padua weiter auf der Intensivstation.

Der Bergsteiger stürzte beim Eisklettern ab.  SN/APA/BUBENDORFER
Der Bergsteiger stürzte beim Eisklettern ab.

An seiner Seite wachen seine Ehefrau und weitere Angehörige. Auf Wunsch der Familie wurde eine Informationssperre über das Befinden des Verunglückten verhängt.

"Wir haben von der Familie ein Verbot erhalten, Informationen über seinen Zustand zu erteilen", sagte eine Medizinerin der Intensivstation Istar III auf Anfrage. Solange Bubendorfer noch in Lebensgefahr schwebe, könne das Spital daher keine Informationen weitergeben.

Neben einem Schlüsselbeinbruch erlitt Bubendorfer mehrere Rippenfrakturen und eine Lungenverletzung. Der aus St. Johann im Pongau stammende Bubendorfer war zusammen mit einem Klettergefährten auf der Marmolata unterwegs. Der Salzburger stürzte von einem Eisfall zehn Meter in die Tiefe und prallte in einem Bach auf. Da sich Bubendorfers Klettergefährte zum Zeitpunkt des Unfalls noch oberhalb des Salzburgers befand, dauerte es einige Zeit, bis er zu dem verunglückten 54-Jährigen gelangen und ihn aus dem Bach holen konnte. Bis dahin dürfte Wasser in die Lungen des Salzburgers gedrungen sein.

Quelle: APA

Aufgerufen am 13.12.2018 um 05:57 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/extrembergsteiger-bubendorfer-weiter-auf-intensivstation-144628

Schlagzeilen