Chronik

Feuerwehrleute sollen überall bis 70 Jahre aktiv sein dürfen

Nach der geplanten Gesetzesänderung für Feuerwehren in Salzburg fordert der Seniorenbund österreichweit die Anhebung des "Pensionsalters" von 65 auf 70.

Walter Eder von der Feuerwehr Wals wird im Jänner 62. Er will nicht in drei Jahren aufhören müssen und begrüßt die geplante Gesetzesänderung.  SN/robert ratzer
Walter Eder von der Feuerwehr Wals wird im Jänner 62. Er will nicht in drei Jahren aufhören müssen und begrüßt die geplante Gesetzesänderung.
Ingrid Korosec wünscht sich eine österreichweite Anhebung auf 70 Jahre. SN/APA (Archiv)/FOTOKERSCHI.AT/WERN
Ingrid Korosec wünscht sich eine österreichweite Anhebung auf 70 Jahre.

Auf Wunsch der Salzburger Feuerwehren wird 2017 das "Einsatzalter" für Mitglieder von freiwilligen Feuerwehren von 65 auf 70 Jahre angehoben. Die Steiermark hat dies schon 2012, Kärnten 2016 umgesetzt. Vom österreichischen Seniorenbund gibt es da volle Unterstützung. "Ehrenamt hat kein Ablaufdatum", sagt Ingrid Korosec, Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes. "Lebenserwartung und Gesundheitszustand älterer Personen sind permanent im Steigen. Noch wie war diese Generation so rüstig und so voller Tatendrang wie heute", sagt Korosec. Eine Altersgrenze von 70 Jahren für aktive Mitglieder bei allen Freiwilligen Feuerwehren Österreichs sei daher wünschenswert, meint die Präsidentin.

Generation 60plus im Ehrenamt

Eine vom Österreichischen Seniorenbund in Auftrag gegebene Studie zum Thema Freiwilligenarbeit belege die wachsende Bereitschaft älterer Personen, durch ehrenamtliche Tätigkeiten zum Wohle der Gesellschaft beizutragen. So würden schon jetzt sechs von zehn Personen der Generation 60plus Arbeiten auf ehrenamtlicher Basis leisten. Für den Seniorenbund besteht trotz der erfreulichen Zahl von Aktiven aber noch viel Luft nach oben.

(SN)

Aufgerufen am 12.12.2017 um 03:29 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/feuerwehrleute-sollen-ueberall-bis-70-jahre-aktiv-sein-duerfen-569224

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