Chronik

Feuerwehrmann schoss Raketen gegen Schule in St. Johann

Minuten später brannte es und der 18-Jährige fuhr zum Löscheinsatz.

 SN/ratzer

Es waren Silvesterraketen, die am 31. Dezember 2019 gegen 18.30 Uhr bei einer Schule in St. Johann einen Brand ausgelöst hatten. 17 Feuerwehrleute rückten damals aus und löschten die Flammen, die einen Schaden 15.000 Euro angerichtet hatten. Unter den Feuerwehrleuten befand sich auch ein 18-jähriger Einheimischer, der nun von der Polizei als Verursacher ausgeforscht werden konnte. Der junge Mann gab an, dass er zur Tatzeit Feuerwerksraketen aus einem fahrenden Pkw, welcher von einem 27-Jährigen gelenkt worden war, auf das Schulgebäude abgefeuert habe. Der Tatverdächtige habe als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr St. Johann im Pongau nur wenige Minuten nach dem Abfeuern der Raketen den persönlichen Einsatzalarm erhalten, so die Darstellung der Polizei. Der 18-Jährige sei anschließend bei den Löscharbeiten aktiv im Einsatz gestanden. Nun ist der Feuerwehrmann wegen fahrlässiger Herbeiführung einer Feuersbrunst bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt worden.

Quelle: SN

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