Chronik

Finale in großem Salzburger Drogenprozess: Anwälte feuern gegen Anklage

Waren die 14 Angeklagten Mitglieder einer - von einem Kroaten geführten - Großbande, die den Pinzgau kiloweise mit Drogen versorgte? Die Staatsanwältin ist davon überzeugt. Für die Verteidiger ist die Anklage hingegen völlig überzogen und ein Konstrukt ohne Beweise.

Der Prozess startete am 13. Mai – wegen der Coronavirus-Pandemie unter hohen Sicherheitsauflagen im Kolpinghaus. SN/APA/BARBARA GINDL
Der Prozess startete am 13. Mai – wegen der Coronavirus-Pandemie unter hohen Sicherheitsauflagen im Kolpinghaus.

Nach 20 intensiven Verhandlungstagen geht der am 13. Mai in Salzburg gestartete Mega-Geschworenenprozess gegen 14 Angeklagte wegen Suchtgifthandels in großem Stil ins Finale. Um die Covid-19-Schutzbestimmungen im Hinblick auf die gut 40 Prozessbeteiligten bestmöglich einhalten zu können, lagerte man das Mega-Verfahren nach Itzling in den Saal des Kolpinghauses aus. Am Dienstag standen die Schlussplädoyers von Staatsanwältin und den insgesamt zehn Verteidigern der Angeklagten auf dem Programm - ein Urteil soll am Donnerstagabend fallen. Die acht Geschworenen müssen dabei allein, also ...

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