Chronik

Fliegerbombe: Entwarnung nach langem Bangen

Am Mittwochabend Uhr kam die Entwarnung: Eine auf dem Kapuzinerberg entdeckte Fliegerbombe war nicht scharf.

Eine bei einer Baustelle auf dem Kapuzinerberg mitten in der Stadt Salzburg gefundene Fliegerbombe hat am Mittwoch den ganzen Nachmittag über die Polizei auf Trab gehalten. Das Kriegsrelikt war bei Grabungsarbeiten gefunden worden. Spaziergänger und Anrainer wurden sofort in Sicherheit gebracht. Die Polizei räumte den gesamten Kapuzinerberg. Sämtliche Aufstiege wurden gesperrt.

Am Abend legte der Entminungsdienst die Bombe frei. Die Experten fanden keinen Zünder, auch der vordere Teil der Bombe fehlte. Die Polizei gab daher Entwarnung: "Die Bombe muss bereits im Krieg explodiert sein", sagte Polizeisprecher Anton Schentz. Im unversehrten Teil der Bombe befanden sich 150 Kilogramm Sprengstoff - ohne Zünder waren diese jedoch ungefährlich.

"Mir war nicht bewusst, dass das eine Bombe ist" Gegen 11.30 Uhr hatte Baggerfahrer Martin Haslauer beim Haus Kapuzinerberg 8 das Kriegsrelikt freigelegt. "In dem Moment war mir noch nicht bewusst, dass das eine Bombe ist." Die Bauarbeiter stellten die Arbeiten sofort ein und alarmierten die Polizei. Auch Hausbewohner Martin Steinhäusler wurde an seinem Arbeitsplatz informiert. "Ich konnte noch Gepäck und meinen Hund holen, dann wurde das Gelände gesperrt", erklärt er gegenüber den SN.

Mit dem Hubschrauber Libelle wurde nach Wanderern gesucht, eine Gruppe Polizeischüler durchkämmte außerdem das Gebiet, um Wanderer oder Spaziergänger zu warnen und vom Berg zu schicken.Schloss Mirabell: Unterkunft für BetroffeneSalzburgs Bürgermeister Heinz Schaden hatte angeboten, den Marmorsaal des Schlosses Mirabell als Ausweiche zur Verfügung zu stellen, für den Fall, dass die Häuser evakuiert werden müssten. Bis zu 250 Personen hätten dort vorübergehend Platz finden können.

Quelle: Sn-nic, Apa, Mayer

Aufgerufen am 17.10.2018 um 10:21 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/fliegerbombe-entwarnung-nach-langem-bangen-3263527

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