Chronik

Flüchtling betrieb einen regen Handel mit Drogen

Salzburger Kriminalisten konnten einem 28-Jährigen aus Afghanistan nachweisen, dass er mit Suchtmitteln im Wert von Zehntausenden Euro gedealt hat. Der Mann ist auf freiem Fuß.

Flüchtling betrieb einen regen Handel mit Drogen SN/dpa
Symbolbild

Über eineinhalb Jahre führte ein 28-jähriger Afghane in der Stadt Salzburg laut Polizei nachweislich einen regen Handel mit Drogen. Ermittler des Landeskriminalamts hatten Anfang März 2016 an der Wohnadresse des Afghanen in Salzburg-Lehen 130 Gramm Cannabis, eine geringe Menge Kokain und Bargeld in der Höhe von 1500 Euro gefunden. Die Kriminalisten forschten fünf Suchtmittelabnehmer im Alter von 20 bis 50 Jahren aus dem Pinzgau, Oberösterreich und Deutschland aus. Viele weitere Abnehmer seien bisher unbekannt. Bei dem Mann handelt es sich um einen mehrfach vorbestraften, anerkannten Flüchtling aus Afghanistan.

Der 28-Jährige wurde wegen Gewaltdelikte bereits verurteilt und wegen Suchtmitteldelikten angezeigt. Die Ermittler werfen dem 28-Jährigen den Handel von 2100 Gramm Cannabiskraut, 1300 Gramm Cannabisharz, fünf Gramm Kokain und 70 Gramm Opium vor. Der Afghane gestand schlussendlich den Gewinn bringenden Verkauf von 1000 Gramm Cannabis und einer geringen Menge Opium. Der Straßenverkaufswert der sichergestellten Drogen inklusive des bereits veräußerten beläuft sich auf mehr als 36.000 Euro. Der 28-Jährige wird auf freiem Fuß angezeigt.

Quelle: SN

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