Chronik

Flüchtlingsboot schafft die letzten Meter in die Lutherstadt

Vor vier Jahren wagten 244 Flüchtlinge aus Eritrea in einem Fischerboot die Fahrt über das Mittelmeer. Jetzt soll das Boot in der Lutherstadt Wittenberg ankommen sein - nach einer Reise mit vielen Hindernissen und großer Verspätung. Den Transport hat Michael Leube von der Fachhochschule Salzburg organisiert.

Von Portopalo, der südlichsten Stadt in Sizilien, 2400 Kilometer bis nach Wittenberg - von Stopp zu Stopp: Der Transport eines Fischerbootes, auf dem 244 Flüchtlinge aus Eritrea im Jahr 2013 die Fahrt von Libyen über das Mittelmeer gewagt hatten, gestaltet sich schwierig. Das Boot sollte schon seit 20. Mai ein Mittelpunkt des Reformationsjubiläums in der Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt sein. Allein: Beim Projekt kam es immer wieder zu Verzögerungen.

Weiterlesen mit dem SN-Digitalabo

7 Tage lang kostenlos und unverbindlich.

Ihr 7-Tage-Test ist bereits abgelaufen. Lesen Sie jetzt weitere 30 Tage kostenlos.

Mehr Infos

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Aufgerufen am 20.08.2018 um 06:14 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/fluechtlingsboot-schafft-die-letzten-meter-in-die-lutherstadt-12984076