Chronik

Fluglärm - Salzburgs Airport-Chefin Ganghofer stattete bayerischen Bürgermeistern Besuch ab

In den vergangenen Monaten hätte sich die Situation verschlechtert, nicht verbessert, sagen die Bayern. Sie fordern in einem Brief Maßnahmen von der Flughafenleitung. Diese reagierte sofort - und zwar mit einer Visite in Freilassing.

Der Tower des Salzburger Flughafens – der Arbeitsplatz der Fluglotsen.  SN/robert ratzer
Der Tower des Salzburger Flughafens – der Arbeitsplatz der Fluglotsen.

Es ist seit Jahren ein Hin und Her zwischen Bayern und Salzburg. Der Streit um den Fluglärm beim Salzburg Airport lässt immer wieder einmal die Wogen hoch gehen. Seit rund einem Jahr ist Bettina Ganghofer die Geschäftsführerin des Salzburger Flughafens. Vor allem die drei Gemeinden Freilassing, Ainring und Saaldorf-Surheim pochen auf eine Entlastung und eine Verbesserung in Sachen Fluglärm.

Ein kürzlich verfasstes Schreiben der drei Bürgermeister beantwortete Ganghofer mit einem persönlichen Besuch im Rathaus in Freilassing. "Es ist mir wichtig, persönlich miteinander zu sprechen und die Fragen aus dem Brief nicht lange liegen zu lassen" sagt die Flughafenchefin. Für das Treffen habe sie ihren Sommerurlaub kurzzeitig unterbrochen.

Ganghofer betont, dass sie sich in ständigen Gesprächen mit den zuständigen Ministerien auf Landes- und Bundesebene befinde, um Verbesserungen für die bayerischen Gemeinden zu erreichen. "Ich habe es mir auch zu meiner persönlichen Aufgabe gemacht, hier etwas Positives für alle Beteiligten zu erreichen. Egal an welcher Schraube ich dafür drehen muss, ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam vieles bewirken können und auch unsere Eigentümer, Land und Stadt Salzburg, stehen da hinter uns."

Die Bürgermeister von Freilassing (Josef Flatscher), Saaldorf-Surheim (Bernhard Kern) und Ainring (Hans Eschlberger) mit Flughafenchefin Bettina Ganghofer und Rudolf Lipold.  SN/stadt freilassing
Die Bürgermeister von Freilassing (Josef Flatscher), Saaldorf-Surheim (Bernhard Kern) und Ainring (Hans Eschlberger) mit Flughafenchefin Bettina Ganghofer und Rudolf Lipold.

"Sie meinen es ernst"

Die Bayern drängen auf Maßnahmen, denn in den letzten Monaten sei nichts passiert. "Sogar leichte Verschlechterungen waren spürbar", sagt der Freilassinger CSU-Bürgermeister Josef Flatscher. "Und das, obwohl schon einiges versprochen wurde!" ergänzt Bernhard Kern aus Saaldorf-Surheim. Anstatt gegeneinander zu arbeiten einigten sich die Gesprächspartner auf ein konstruktiveres Miteinander. "Dass die Führung des Flughafens innerhalb von wenigen Tagen auf unser Schreiben mit diesem Treffen reagiert, zeigt mir, dass sie es ernst meinen", sagt Ainrings Bürgermeister Hans Eschlberger. Die drei Gemeinden wollen gemeinsam mit der Flughafenspitze weitere Ansätze finden, um Abhilfe zu schaffen. In den nächsten Wochen und Monaten sollen konkrete Maßnahmen folgen.

Quelle: SN

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