Chronik

Flugzeugabsturz in Tirol: Pilot startete in Zell

Die Obduktion des Piloten wurde angeordnet. Seine Identität ist noch nicht restlos geklärt.

Flugzeugabsturz in Tirol: Pilot startete in Zell SN/APA (Zeitungsfoto.at/Liebl)/ZEIT
Flugaufnahme von der Unfallstelle.

Die Ermittlungen nach einem Flugzeugabsturz in St. Anton am Arlberg (Bezirk Landeck) sind am Donnerstag angelaufen. Experten und Sachverständige untersuchten das Wrack an Ort und Stelle, teilte eine Sprecherin der Polizei mit. Beim verunglückten Piloten wurde eine Obduktion angeordnet.

Seine Identität war vorerst noch nicht restlos geklärt, die Erhebungen diesbezüglich im Gang. Es dürfte sich aber um einen deutschen Staatsbürger handeln. Der Pilot war in Zell am See zu einem sogenannten "Lokalflug" aufgebrochen. Zunächst flog er Richtung Vorarlberg, als Zielflugplatz sei schließlich wieder Zell am See geplant gewesen.

Tragseil der Vallugabahn gestreift

Kurz nach 16.00 Uhr kam es jedoch zum Unglück. Das einmotorige Kleinflugzeug vom Typ "Aquila" streifte zunächst das Tragseil der Vallugabahn, ehe es im Steißbachtal abstürzte und völlig zerstört in einem Bachbett in rund 2.300 Metern Höhe zu liegen kam. Mitarbeiter der Bergbahn brachen sofort zur Unfallstelle auf. Für den Mann kam aber jede Hilfe zu spät.

Passagiere der Vallugabahn waren nicht betroffen. Das Unglück hatte sich zu Betriebsschluss ereignet, die Gondeln waren daher jeweils in der Tal- bzw. Bergstation. Der Betrieb der Seilbahn wurde vorerst eingestellt, bis feststeht, wie groß der Schaden ist.

Der Einsatz, an dem drei Hubschrauber, Alpinpolizei und Bergrettung beteiligt waren, gestaltete sich im unwegsamen Gelände schwierig. Die Leiche des Verunglückten wurde rund zwei Stunden nach dem Unfall vom Hubschrauber des Innenministeriums geborgen.

Quelle: APA

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