Chronik

Franz Wallack: Ein Denkmal für den Erbauer der Glocknerstraße

Anlässlich seines 50. Todestages erhielt Franz Wallack ein Denkmal am Dorfplatz von Bruck an der Glocknerstraße.

Am Montag wurde das Denkmal feierlich enthüllt. Rund 200 Bürger nahmen an der Zeremonie teil. Das Denkmal besteht aus einem Stein aus dem Glocknergebiet von über acht Tonnen Gewicht sowie einer Schrifttafel und einem Relief aus Bronze, das den Kopf Franz Wallacks zeigt. "Franz Wallack setzte mit dem Bau der Großglockner Hochalpenstraße neue Maßstäbe. Seine Vision von einer Prachtstraße über die Alpen hat bis heute Bestand", sagte Johannes Hörl, Vorstand Großglockner Hochalpenstraßen AG (GROHAG), bei der Festveranstaltung.

Bruck war Franz Wallacks Wahlheimat

Auch Herbert Burgschwaiger, Bürgermeister von Bruck, betonte die Wichtigkeit der Straße für die Gemeinden Bruck und Fusch und die gesamte Region, aber auch die Verbundenheit Franz Wallacks mit seiner Wahlheimat: "Franz Wallack hat in Bruck sein persönliches Glück gefunden und viele Jahre gemeinsam mit seiner Familie hier gelebt. Als Natur- und Bergliebhaber war die Glocknerstraße weit mehr als ein Arbeitsplatz für ihn: Sie war für ihn Berufung und eine Herzensangelegenheit. Das Denkmal soll an einen großen Menschen erinnern, der bis heute seine Spuren hinterlassen und das Leben der Einheimischen über Generationen hinweg beeinflusst hat. Bruck, Fusch und Heiligenblut haben dank Franz Wallack einen einzigartigen touristischen Aufschwung erlebt." Im Anschluss an die Enthüllung und Segnung des Denkmals luden die Gemeinde Bruck und die GROHAG die Gäste ins Gasthaus Lukashansl.

Ausstellung in Klagenfurt

Von 10. November 2016 bis 30. April 2017 haben interessierte Besucher im Landesmuseum Rudolfinum in Klagenfurt die Möglichkeit, sich eingehend mit der Person Franz Wallack auseinanderzusetzen. Die Sonderausstellung zum 50. Todestag ist eine Kooperation des Landesmuseums für Kärnten und der Großglockner Hochalpenstraßen AG. Im Fokus steht der Bau der Straße, aber auch die vielschichtige Persönlichkeit Franz Wallacks, Aussagen von Zeitzeugen und die Erfindung der Rotations-Schneefräse. Außerdem zu sehen sind zahlreiche von Wallacks Fotografien, Gesteine des Großglockners sowie Gemälde und Landschaftsformate aus den Sammlungen des Landesmuseums.

Quelle: SN

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