Chronik

Französische Fußballfans randalierten in Salzburger Altstadt

Am Donnerstagnachmittag sorgten rund 500 französische Fußballfans des OGC Nizza für Unruhe auf dem Mozartplatz. Ein Großaufgebot an Polizisten musste ausrücken.

Sie zündeten Bengalische Feuer, warfen Rauchbomben und schmissen mit Stühlen vom Café Glockenspiel um sich: Rund 500 französische Fans sorgten am Donnerstagnachmittag im Vorfeld des Europa-League-Duells zwischen Red Bull Salzburg und OGC Nizza für Unruhe.

Gegen 15 Uhr versammelten sich die Fußballanhänger am Mozartplatz. Zunächst verhielten sich der Großteil der Fans ruhig, ehe die Lage eskalierte. Rund 200 Polizisten konnten die Situation rasch in den Griff bekommen. Die Beamten kreisten die Randalierer ein, der Mozartplatz wurde abgesperrt. Es gab keine Festnahmen.

Zu einem weiteren Zwischenfall kam es gegen 18.00 Uhr vor dem Unfallkrankenhaus

Salzburg. Ein vollbesetzter Shuttle Bus der Salzburg AG kam wegen eines technischen Defekts zum Stillstand. Ein darauffolgender weiterer Bus mit Nizza-Fans konnte die Fahrt aufgrund der Blockade der Oberleitung nicht passieren. Eine halbstündige Sperre der Imbergstraße war die Folge. Ersatzbusse brachte die restlichen Fußballfans etwas verspätet in das Red Bull Stadion. Vom Red Bull Stadion selbst wurden keine Vorfälle gemeldet: Die Nizza-Fans haben das Stadtion friedlich verlassen und traten unmittelbar nach Spielende die Heimreise an.

Quelle: SN

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