Chronik

Frau entkam bei Unfall im Flachgau nur knapp dem Tod: Alkolenker verurteilt

Der Unfallverursacher, ein 58-jähriger Arbeiter, wurde am Salzburger Landesgericht zu einer bedingten Haftstrafe sowie einer unbedingten Geldstrafe verurteilt.

Symbolbild.  SN/sn
Symbolbild.

Dass jene Vespafahrerin (38), die im Juli 2017 im Flachgau von einem Unimog übersehen und gerammt wurde, grenzt an ein Wunder. Die Frau erlitt bei dem Unfall unter anderem ein schweres Schädel-Hirn-Trauma mit Hirneinblutungen, zahlreiche Brüche und war einige Zeit im künstlichen Tiefschlaf.

Der Lenker des Unimogs, ein 58-jähriger Flachgauer, musste sich nun am Mittwoch wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung am Landesgericht verantworten. Der Angeklagte hatte mit dem Unimog Mäharbeiten durchgeführt. Zur Zeit des Unfalls, am Nachmittag, hatte er 0,8 Promille Alkohol im Blut. Doch nicht nur das: Laut Staatsanwalt Leon Karisch hatte der Arbeiter vor Fahrtantritt auch die Alkohol-Wegfahrsperre des Unimog außer Funktion gesetzt. Dem Strafantrag zufolge übersah er die entgegenkommende Vespalenkerin, als er mit dem Arbeitsfahrzeug links abbiegen wollte.

Der Angeklagte (Verteidiger: RA Franz Essl) bekannte sich schuldig. Was passiert sei, tue ihm extrem leid, sagte er vor Richter Philipp Grosser. Er, so der 58-Jährige, habe damals, an einem drückend heißen Sommertag, leider in der Mittagspause zwei Halbe Bier getrunken. Der Richter verurteilte den Mann zu fünf Monaten bedingter Haft sowie 2880 Euro unbedingter Geldstrafe. Nicht rechtskräftig. Zudem muss er dem Opfer 9650 Euro Teilschmerzensgeld zahlen.

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