Chronik

Freibad-Test in Salzburg: Badegäste lassen Wertsachen links liegen

Sommerzeit ist Badezeit - doch was mit den Wertgegenständen tun, während man sich im Pool des Freibads abkühlt? Diese Frage scheint bei den meisten Badegästen untergeordnet zu sein, denn oft werden Smartphone, Geldtasche und Co. unbeachtet am Platz zurückgelassen.

Der Badespaß kann schnell getrübt werden, wenn man nicht auf seine Wertsachen achtet. SN/robert ratzer
Der Badespaß kann schnell getrübt werden, wenn man nicht auf seine Wertsachen achtet.

Diese und nächste Woche erreicht der Sommer mit Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke seinen vorläufigen Höhepunkt. An solchen Tagen sehnen sich die Salzburger nach einer Abkühlung, woraufhin der Weg oft in eines der drei städtischen Freibäder führt. Um eine sichere Aufbewahrung ihrer Wertgegenstände kümmern sich dabei allerdings die wenigsten Badegäste. Smartphone und Geldtasche werden oft komplett unbeaufsichtigt am Platz zurückgelassen.

Obwohl es durchaus einige Alternativen gäbe: Denn sowohl im Volksgartenbad als auch im Aya-Bad und im Leopoldskroner Freibad gibt es Garderobenkasterl, in denen man Wertgegenstände guten Gewissens gegen einen kleinen Pfand verstauen kann. Das bietet doppelten Schutz, denn der Bereich wird auch videoüberwacht. Bislang würden solche Schließfächer, laut Monika Pilgersdorfer vom Kuratorium für Verkehrssicherheit, aber nur von einem kleinen Teil der Badegäste genutzt werden. Immer noch konnten bei knapp 50 Prozent der verlassenen Badeplätze Wertgegenstände gefunden werden.

An den vergangenen Tagen herrschte wegen des sommerlichen Wetters ein großer Ansturm auf die Freibäder.  SN/robert ratzer
An den vergangenen Tagen herrschte wegen des sommerlichen Wetters ein großer Ansturm auf die Freibäder.

Besonders Geldtaschen und Smartphones würden gestohlen werden, hin und wieder auch Laptops und Tablets. Die meisten Diebstähle in Salzburgs Freibädern melden Badegäste aus dem "Lepi". Josef Reichl, Amtsleiter der städtischen Betriebe, begründet das dadurch, dass dort mit bis zu 7.000 Besuchern an einem Tag der größte Andrang herrsche und es besonders junge Menschen zwischen 15 und 25 anziehe. Die brächten erfahrungsgemäß eher ein Smartphone mit als ältere Generationen. Alles in allem ist die Zahl der gemeldeten Diebstähle aber sehr gering - auf 250.000 bis 300.000 Badegäste pro Jahr kommen nur etwa 15 Fälle, wobei ein leichter Rückgang zu bemerken sei. Vorsicht sollte trotzdem geboten sein, denn bekanntlich macht Gelegenheit Diebe.

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