Chronik

Fuschl: Hartgesottene gehen heute im See schwimmen

Am Altjahrstag wollen sich 30 Teilnehmer beim Silvesterschwimmen in den Fuschlsee stürzen. Motto: Abhärten und das alte Jahr abwaschen.

Alina Braunstein und Clara Pabinger werden heute, Samstag, ebenfalls beim Silvesterschwimmen im Fuschlsee dabei sein.  SN/berthold schmid
Alina Braunstein und Clara Pabinger werden heute, Samstag, ebenfalls beim Silvesterschwimmen im Fuschlsee dabei sein.

Wenn die Wassertemperatur des Fuschlsees rund drei Grad beträgt, die Liegewiese mit einer dünnen Schneeschicht bedeckt ist und das Thermometer am Ausgang des Strandbades minus zwei Grad zeigt, kommen normalerweise keine Gelüste für einen Sprung in den See auf.

Heute, Samstag, am Silvestertag um 13.30 Uhr ist es anders: Zum 14. Mal organisiert der Kneipp-Aktiv Club für Hartgesottene das schon traditionelle Silvesterschwimmen im Fuschlsee.

"Die Veranstaltung ist nicht als reine Gaudi zu verstehen", erklärte Obfrau Roswitha Minar. Es mache schon Sinn, seinen Körper ab und zu abzuhärten. "Ich bin immer dabei. Wenn ich aus dem kalten Wasser komme, ziehe ich sofort warme Wollsocken an, dann wurlst im ganzen Körper. Eine gute Sache, mir tun das ganze Jahr über meine Füße nicht weh."  Die Kriterien für das Silvesterschwimmen im Fuschlsee sind klar definiert: "Für die Teilnehmer gibt es kein Vorglühen in der Sauna. Vom Ufer aus sind rund 50 Meter rund um eine kleine schwimmende Plattform zu absolvieren. Auf dieser steht unser Glücksschwein Henriette. Wer diesen Parcours absolviert, bekommt natürlich eine Urkunde", erklärte Roswitha Minar.

Mit in der Organisation ist auch Martin Braunstein: "Ein weiteres Motto lautet ,Der See brennt für den Frieden.' Möglich, dass bei manchen Teilnehmern auch die Haut etwas brennt."

Für die heutige Veranstaltung haben sich rund 30 Teilnehmer angemeldet. Viele seien auch vom Fuschler Kneipp-Club dabei, wobei das älteste Mitglied mit 83 Jahren vermutlich nur zuschauen werde, so Roswitha Minar. Der Sprung zu Silvester in den kalten Fuschlsee sei einerseits eine Art der Abhärtung, aber auch ein Signal, das alte Jahr abzuwaschen, sagte die Club-Obfrau.

Bereits am Donnerstag testen die beiden 16-jährigen Schülerinnen Alina Braunstein und Clara Pabinger im Bikini das Gefühl, in das drei Grad kalte Wasser zu gehen. "Ein bisserl frisch, aber am Silvestertag sind wir natürlich live dabei", versprachen sie.

Überlegungen für die 15. Veranstaltung im kommenden Jahr laufen bereits. Es werde ein besonderes Spektakel geben, denn das Silvesterschwimmen habe sich auch zu einer touristischen Attraktion entwickelt, sagte Roswitha Minar.

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