Chronik

Geburt im Rettungsauto: Kleine Lina aus der Stadt Salzburg hatte es eilig

Zwei Salzburger Rot-Kreuz-Sanitäter wurden unverhofft zu Geburtshelfern: Es war ihre erste "Wagengeburt".

Die beiden Sanitäter Lorenz Maxelmoser und Johanna Zandanell mit den frischgebackenen Eltern Andrea Aschauer und Markus Seiwald, Baby Lina sowie Linas Bruder Paul. <br> SN/rotes kreuz salzburg
Die beiden Sanitäter Lorenz Maxelmoser und Johanna Zandanell mit den frischgebackenen Eltern Andrea Aschauer und Markus Seiwald, Baby Lina sowie Linas Bruder Paul.

Was sie kürzlich im Dienst erlebten, werden die die beiden Sanitäter Johanna Zandanell und Lorenz Maxelmoser aus der freiwilligen Rettungskolonne in der Salzburg-Stadt wohl nie vergessen. "Wir sind am Abend zu einer Patientin gerufen worden, die bereits starke Wehen und einen Blasensprung hatte. Ins Krankenhaus haben wir es dann jedoch nicht mehr geschafft - die kleine Lina hatte es eben sehr eilig", schmunzelt Sanitäterin Johanna Zandanell, die zum ersten Mal bei einer Geburt dabei war.

Auch für Fahrer Lorenz Maxelmoser war es die erste Wagengeburt. "Es hat alles sehr gut funktioniert und wir haben als Team sehr gut zusammengearbeitet", erzählt er. Als der der Notarzt eintrifft, ist die kleine Lina schon auf der Welt. Er untersucht Mutter und Kind - beide sind wohlauf und mittlerweile schon aus dem Krankenhaus entlassen worden.

"Es ist alles sehr schnell gegangen - ich habe mich aber bei den beiden sehr gut aufgehoben gefühlt", sagt die Mutter Andrea Aschauer. "Dass wir unser zweites Kind im Rettungsauto auf die Welt bringen würden - damit haben wir nicht gerechnet. Wir sind aber sehr froh, dass die Geburt so reibungslos funktioniert hat", ergänzt Papa Markus Seiwald.


Quelle: SN

Aufgerufen am 19.10.2020 um 11:07 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/geburt-im-rettungsauto-kleine-lina-aus-der-stadt-salzburg-hatte-es-eilig-74082343

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