Chronik

Gedichte aus 35 Jahren in einem Band gesammelt

Der Gollinger Alfred Leiblfinger hat einen Gedichtband veröffentlicht und sämtliche Illustrationen gleich selbst beigesteuert.

Alfred Leiblfinger mit seinen „Kopffüßern“ SN/sw/privat
Alfred Leiblfinger mit seinen „Kopffüßern“

Mit 14 begann Alfred Leiblfinger zu schreiben. Eine dreistellige Zahl an Gedichten hat sich seither im Archiv des Gollingers angesammelt. "Die Idee für ein Buch hatte ich schon mit 18. Konkret wurde es aber erst im Vorjahr, als mich meine Lektorin Daniela Brotsack dazu motivierte, es endlich umzusetzen. Ohne sie hätte ich das nicht gemacht", sagt Leiblfinger, der bereits in frühester Kindheit zu zeichnen begann und sämtliche Illustrationen und den Bucheinband selbst beisteuerte. "Auch wenn nicht jeder gern Gedichte liest, hoffe ich doch, in Verbindung mit meinen Grafiken und dem schrillen Einband, viele Leute zu erreichen." Mit seinen Gedichten will er seine Gedanken "ein bisschen in die Welt tragen und schauen, wie die Leute reagieren".

Die Corona-Krise hat die Arbeiten an dem Buch beschleunigt. Viele Zeichnungen entstanden erst in den vergangenen Monaten. Auch der Umschlag entstand erst in dieser Zeit. "Die Kurzarbeit in meinem Job hat mir die Chance gegeben, da dranzubleiben", sagt Leiblfinger.

Den Buchtitel "Kopffüßer - Gedichte mit Hirn" sieht er als Querverbindung zu seinem zweitengroßen Hobby, dem Sammeln von Ammoniten. Erhältlich ist der Gedichtband unter anderem über die Online-Plattform "Books on demand", die auch als Verlag fungiert, und beim Autor selbst. Die erste, bewusst gering gewählte Auflage von 70 Stück ist bereits ausverkauft. Für ausreichend Nachschub ist aber gesorgt. Auch Vorlesungen plant der Neo-Buchautor, Termine wurden aber noch nicht fixiert.

TENNENGAU-NEWSLETTER

Jetzt kostenlos anmelden und wöchentlich topaktuelle Informationen aus Ihrer Region kompakt per E-Mail erhalten.

*) Eine Abbestellung ist jederzeit möglich, weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Aufgerufen am 15.10.2021 um 11:51 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/gedichte-aus-35-jahren-in-einem-band-gesammelt-92583514

Ein adrettes Paar stört die Sehgewohnheit

Ein adrettes Paar stört die Sehgewohnheit

Die Künstlerin Alexandra Baumgartner hat einer Serie ihrer Fotografien zwar den Titel "Expectation" - auf Deutsch: "Erwartung" - gegeben. Doch bediene sie darin nicht Erwartungen, sondern irritiere die …

Kommentare

Schlagzeilen