Chronik

Gehsteige und Fußwege werden sicherer

Die Stadt Salzburg hofft auf Vernunft und auf die Wirkung von 90 Piktogrammen an besondern Gefahrenstellen für Radfahrer.

Gehsteige und Fußwege werden sicherer SN/stadt salzburg
In der Nacht auf Montag brachten Straßenmaler im Auftrag der Stadt 90 neue, strahlend weiße Piktrogramme an besonderen Gefahrenstellen an.

Vor allem aus dem Andräviertel gab es zuletzt viele Beschwerden von Fußgänger über gefährlichen Radverkehr auf Gehsteigen und -wegen. Ein wachsendes Problem, das "Viertel-Nachbar" Bürgermeister Heinz Schaden nach eigener Aussage bereits seit einiger Zeit "am Schirm" hatte. Schaden ist selbst begeisterter Radfahrer. "Mein Vorschlag, hier eine Schwerpunktaktion zu setzen, fand beim Stadtratskollegium sofort absolute Unterstützung." Von Radverkehrskoordinator Peter Weiss wurden im Auftrag des Bürgermeisters die "heißesten" Punkte im Viertel herausgearbeitet, jene Bereiche, wo Radler am häufigsten auf Gehwegen unterwegs sind.

In der Nacht von Sonntag auf Montag, 7. /8. August, machten sich die Straßenmaler im Auftrag der Stadt an ihre Arbeit. Nun blitzen 90 neue Fußgänger-Piktogramme auf Gehwegen, heiklen Übergängen und Kreuzungsbereichen und trennen Rad- und Gehwege an den Gefahrenpunkten deutlich voneinander.

Baustadträtin Barbara Unterkofler ist zuversichtlich, dass die neuen Piktogramme dabei helfen, Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern zu reduzieren: "Dank der neuen Markierungen werden Fuß- und Radwege in kritischen Bereichen eindeutig erkennbar. Das sorgt für mehr Sicherheit und senkt das Unfallrisiko. Dennoch braucht es überall gegenseitige Rücksichtnahme - ganz speziell auch in Bereichen, die von Radlern und Fußgängern gemeinsam genutzt werden, wie z.B. die Linzergasse." Die Polizei werde, so hieß es, die Einhaltung der Verkehrsregelung verstärkt überwachen.

Quelle: SN

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