Chronik

Genusskrämerei zieht in die "Goldene Kugel"

Seit Samstag ist das bekannte Halleiner Lokal mit Delikatessenladen geschlossen - Mitte November wird im ehemaligen "Gasthaus zur Goldenen Kugel" Neueröffnung mit neuem altem Konzept gefeiert.

Seit Samstag hat die „Genusskrämerei“ im Leiseder-Haus geschlossen, Mitte November geht es in der „Goldenen Kugel“ (ehemaliges „Barock“) weiter. SN/sw/petry
Seit Samstag hat die „Genusskrämerei“ im Leiseder-Haus geschlossen, Mitte November geht es in der „Goldenen Kugel“ (ehemaliges „Barock“) weiter.

Beim TN-Lokalaugenschein vergangene Woche war die künftige "Genusskrämerei" noch eine wüste Baustelle, vor dem Haus lag sogar noch der Kanalanschluss offen da, der neu gemacht hatte werden müssen. In Aaron Priewassers Beschreibungen aber erstrahlt das neue Lokal im ehemaligen "Gasthaus zur Goldenen Kugel" schon in neuem Glanz: überall natürliche Materialien und Holzböden, ein durchgängiges Farbkonzept in grün, die neue, rund 80 m22 große "Markthalle", optisch dominiert von Metallgestänge an der Decke, der neu gestaltete Gastraum etc.

"Wir haben die alte ,Kugel-Bar' wieder aktiviert"

"Wir haben die alte ,Kugel-Bar' wieder aktiviert, das ist gleich das erste, das man sieht, wenn man durch die Tür kommt", sagt Aaron Priewasser. Die bisherige Bar dagegen macht Platz für die Kuchenvitrine und Tische - insgesamt gibt es 40 Sitzplätze, sowohl "normal" als auch hohe Bartische an der Wand. "Es ist ein Restaurant, aber auch mit ein bisschen Bistro- und Barcharakter." Die bisherige Küche wird um das Doppelte um Spüle und Lager vergrößert.

"Wir werden mit ,Goldenen Kugel' ein bisschen spielen"

Mit mehr als 500 Jahren Geschichte gilt das "Gasthaus zur Goldenen Kugel" als eines der ältesten im Land, ein Metallbogen mit diesem Namen erinnert nach wie vor an den alten Namen. In den vergangenen Jahren war es als "Hassl" und davor jahrelang als "Barock" bekannt. "Die ,Goldene Kugel' wird zwar nicht in den Namen einfließen, aber wir spielen uns damit, zum Beispiel bei der Einladung oder auf der Karte bei den Desserts", sagt Priewasser. "Wir wollen hier unser bewährtes Konzept aus Frühstückslokal, Café, Restaurant, Bar und Spezialitätenshop perfektionieren."

Seine Mutter Alexandra Priewasser hatte im Herbst 2011 die örtliche "Vom Fass"-Filiale im Leiseder-Haus eröffnet, die beide gemeinsam fünf Jahre zur "Genusskrämerei" vergrößert hatten.

Lokal wird von der Markthalle getrennt

In der neuen "Genusskrämerei" ist die Markthalle vom Restaurants getrennt. Es gibt einen eigenen Eingang, Das Sortiment besteht wie gehabt aus Essigen, Ölen, Weinen und diverser Feinkost etc. aus aller Welt. Zudem ist ein eigenes "Fach'l-Eck " für kulinarische Spezialitäten von rund 20 regionalen Partnern reserviert. Weiters dient der Verkaufsraum am Abend bei Bedarf auch als normaler Gastraum für bis zu 35 Personen, für geschlossene Gesellschaften, oder wenn das Restaurant voll belegt ist.

Auch beim Umbau haben die Priewassers auf Regionalität gesetzt: Alle Firmen kommen aus dem Tennengau und Salzburg, die weiteste Anfahrt hatten die Bodenleger aus Bergheim.

Kulinarisch wollen die Priewassers weiterhin kreative urbane Küche anbieten - ab November sogar auch für zuhause: auf Vorbestellung wird es Tapas, kalte Platten, Dessertspezialitäten auch zum Abholen geben, für Weihnachten und Silvester sogar Hauptspeisen wie gefüllte Ente, Huhn oder Kalbsragout mit den entsprechenden Beilagen. An den Adventwochenenden ist zudem ein eigener Adventmarkt auf dem Bruckhäuserplatz vor dem Eingang geplant.

Aufgerufen am 22.11.2019 um 02:58 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/genusskraemerei-zieht-in-die-goldene-kugel-78112510

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