Wer nicht dreschen kann, kann auch nicht tanzen!

Zu Jahresende wurde das Dreschen des Getreides in den meisten Höfen abgeschlossen.

Klemmbratl. SN/essl
Klemmbratl.

Das Dreschen war eine mühsame Arbeit, die vollkommene Körperbeherrschung, Kraft und Übung erforderte. Der Flegel, ein 6-8 cm dicker Holzprügel aus Hartholz, welcher mittels Gelenk an einem hölzernen Stiel hängt, sollte im Drehschwung mit seiner ganzen Länge auf das Getreide einschlagen. Also musste man gut ausholen und dabei den Stiel in den Händen etwas drehen, damit man sich nicht gegenseitig mit dem Dreschflegel erschlug.

Beim Dreschen gab es verschiedene Takte mit Sprüchen. Die Zahl der Drescher bestimmte die ...

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Aufgerufen am 28.10.2021 um 05:39 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/gerichte-mit-geschichte-wer-nicht-dreschen-kann-kann-auch-nicht-tanzen-63231067