Chronik

Geschäftserfolg zum 70er bei EMCO

Erst im vorigen Oktober hatte Emco in Hallein den 70. Geburtstag gefeiert gefeiert. Nun hat die Emco-Gruppe wieder allen Grund zur Freude.

Emco-Geschäftsführer Stefan Hansch: starkes Wachstum.
Emco-Geschäftsführer Stefan Hansch: starkes Wachstum.

"Aufgrund unserer Investitionen in die Produkte und in die Vertriebskanäle waren wir in der Lage, unseren Umsatz im Vergleich zum vorangegangen Jahr um 14,5 Prozent zu steigern", sagt Geschäftsführer Stefan Hansch. Gewinnzahlen werden traditionell nicht genannt. Eine positive Entwicklung bemerkt der Dreh- und Fräsmaschinen-Hersteller vor allem in Europa und China. Leichten Aufholbedarf gibt es noch in den USA. Doch auch dort rechnet man weiter mit Erfolgen, die aufgrund von Umstrukturierungen im Vertrieb erfolgen sollen.

Über ein erfolgreiches Geschäftsjahr freut sich auch die gesamte Kuhn-Gruppe, zu der Emco seit 2011 gehört. Neben der Umsatzsteigerung konnte auch die Mitarbeiteranzahl weiter erhöht werden. Qualifizierte Fachkräfte sowie Mitarbeiterfindung und Mitarbeiterbindung sind neben innovativen Produkten das Herzstück des Unternehmens. Mittlerweile sind 1473 Personen in 49 Niederlassungen (davon sechs Emco-Produktionsstandorte) für die Kuhn-Gruppe tätig. 350 Menschen arbeiten bei Emco in Hallein, davon die meisten aus der unmittelbaren Region.

Zwei Mal stand das Unternehmen vor dem Abgrund

Doch nicht immer sah die Situation so rosig aus wie in den vergangenen Jahren.

Zwei Mal stand das Unternehmen am Abgrund, zwei Mal zog es sich aus eigener Kraft aus dem Sumpf heraus. Mitte der 1990er-Jahre war der Vorzeigebetrieb pleite. In einer wahren Übernahmeschlacht gelang es dem Alteigentümer Ernst Alexander Mayer, gemeinsam mit dem Investor Mirko Kovats das Unternehmen noch mal unter seine Kontrolle zu bringen. Gegen Gläubiger und Banken, die eigentlich eine italienische Übernahme wollten. Das zweite Mal drohten während der Weltfinanzkrise 2008 bei Emco die Lichter auszugehen. Die Aufträge brachen um knapp 50 Prozent ein. Unter Führung von Geschäftsführer Stefan Hansch rappelte sich das Unternehmen aber wieder hoch und steht heute "so solide da wie noch nie", wie Eigentümer Günter Kuhn bei der Jubiläumsfeier im Herbst sagte. Die Industriefamilie Kuhn aus Eugendorf hatte Emco 2011 übernommen und damit eine "Salzburger Lösung" geschaffen, mit der sich der Industriebetrieb ausgesprochen gut entwickelt

Seit mehr als 40 Jahren ist Emco auch in der Lehrlingsausbildung erfolgreich tätig. Aktuell werden Lehrlinge in den Fachbereichen Mechatronik, Werkzeugbau, Zerspanungstechnik, Informationstechnologie sowie Industriekauffrau-/-mann ausgebildet.

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