Chronik

Goldegger bauten Häuser im Lepradorf

Vorstandsmitglieder des Weltvereines besuchten Patenkinder und Projekte

In der mit Pongauer Spendengeldern finanzierten Krankenstation befindet sich auch eine Verbandstation für Leprakranke.Bilder: Weltverein  SN/sw/weltverein
In der mit Pongauer Spendengeldern finanzierten Krankenstation befindet sich auch eine Verbandstation für Leprakranke.Bilder: Weltverein

Bei einem Afrika-Urlaub 1978 kam die Radstädter Hotelierin Hedy Wogowitsch durch Zufall in das Lepradorf MBalling, an der Atlantikküste in Senegal.

Mit ihren Eindrücken baute sie zu Hause ein Projekt auf - die Leprahilfe Senegal in Österreich. Eine Goldegger Familie adoptierte Jahre später ein Kind aus dem Dorf. Das war durch Initiative des Bürgermeisters Alois Ammerer und der örtlichen Pfarre der Beginn des Weltvereines Goldegg, der allein in den vergangenen 20 Jahren (auch mit Hilfe von Lions International) mehr als 500.000 Euro an Unterstützungsgeldern für Projekte der Leprahilfe Senegal in Österreich bereitstellte - für Kindergarten-, Schul-, Krankenstationsbau, Nähschule, Großküche, Häuser, medizinische Hilfe und vieles mehr.

Dieser Tage weilten mit Obfrau Andrea Hoffmann und Kassierin Gerti Neumayer zwei Vorstandsmitglieder vor Ort, besuchten die rund 30 Patenkinder Pongauer Gönner und überprüften, wie die 2016 fertiggestellte Krankenstation ihren Betrieb aufgenommen hat.

Auf zwei Grundstücken des Vereins wurden Häuser für Familien mit Leprakranken übergeben. In der Geburts- und Krankenstation konnte die Ausstattung verbessert werden. Spendengelder flossen auch in die Sanierung einfachster Behausungen und Sanitäranlagen.

Lepra und andere Krankheiten nehmen wieder zu - sodass der Verein auch in den nächsten Jahren mit Hilfe von Pongauer Gönnern vor Ort helfen wird. (Infos: Haus.Andrea@gmail.com)

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