Chronik

Goldhändler in der Salzburger Altstadt überfallen

In der Salzburger Altstadt ist ein Edelmetallgeschäft überfallen worden. Vier Verdächtige machten Beute, wobei allerdings mehrere "Goldbarren" bloß Attrappen waren. Verletzt wurde niemand, die Fahndung verlief zunächst ergebnislos.

Laut Polizei war zunächst ein unbekannter Mann, der mit einem grünen Pullover bekleidet war, vor der Tür des Geschäfts aufgetaucht. Er hatte einen schwarzen Regenschirm und trug weiße Handschuhe. Ein 23-jähriger Angestellter öffnete per Fernbedienung, worauf der Mann das Geschäftslokal betrat, eine schwarze Faustfeuerwaffe zückte und unmissverständlich ein nochmaliges Öffnen des Portals forderte. Drei weitere Männer stürmten herein. Der 23-Jährige wurde kniend von dem Bewaffneten in Schach gehalten. Währenddessen räumten seine Komplizen mehrere Vitrinen und Schaufenster aus. Die Beute waren einige Uhren, Gold- und Silbermünzen sowie ein Silberbarren.

In einem Nebenraum rafften die Männer aus einem Tresor schließlich auch noch aus einer Handkasse einen mittleren vierstelligen Bargeldbetrag sowie einige "Goldbarren" an sich. Es handelte sich allerdings um Plastikimitate. Die Beute verstauten die Räuber in einem Rucksack und liefen in Richtung Makartplatz davon. Verletzt wurde niemand, die Fahndung verlief zunächst ergebnislos. Auch ein Polizeihubschrauber stand dabei im Einsatz.

Quelle: APA

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