Chronik

Großeinsatz nach Lawinenabgang auf dem Schlenken

Auf dem Tennengauer Hausberg, dem Schlenken, hat ein mächtiger Lawinenabgang eine große Suchaktion ausgelöst - es waren dort zahlreiche Tourengeher unterwegs.

Ein mehr als 100 Meter breites und 350 Meter langes Schneebrett in der Schlenkenrinne hatte sich am Sonntag in der Schlenkenrinne bei Zillreith gelöst. Auf dem Schlenken selbst waren zu diesem Zeitpunkt sehr viele Tourengeher aktiv. Auch 25 Mann der Bergrettung Hallein waren bereits auf dem Berg - um dort ihre traditionelle Silvester-Schneebar aufzubauen.

Statt Glühweinausschank gab es für die Freiwilligen aber vorerst eine Suchaktion durchzuführen. Zum Glück gab es keine Verschütteten. Die zusätzlich alarmierten Einsatzkräfte wie Hundeführer, Alpinpolizei sowie die Besatzung des Notarzthubschraubers konnten wieder einrücken.

Die Aufstiegsroute über die Schlenkenrinne wurde gesperrt.

Im aktuellen Salzburger Lawinenlagebericht vom Sonntag hieß es bereits am Beginn: "Erwärmung und Regeneintrag belasten die Schneedecke bis in mittlere Höhenlagen - zahlreiche nasse Lockerschneelawinen sind zu erwarten und können exponierte Verkehrswege gefährden. In den hochalpinen Lagen der Nordalpen und Tauern sorgen umfangreiche Einwehungen für eine heikle Triebschneesituation. Touren erfordern Erfahrung in der Lawinenbeurteilung, die Möglichkeiten sind eingeschränkt!"

Quelle: SN

Aufgerufen am 20.07.2018 um 08:28 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/grosseinsatz-nach-lawinenabgang-auf-dem-schlenken-22389034

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